Im
Zuge ihres Besuches beim Einsatzführungskommando der Bundeswehr, im
brandenburgischen Geltow, versprach Kramp-Karrenbauer nicht nur eine
Umstrukturierung der Bundeswehr und einen höheren Wehretat sondern
schließt auch eine militärische Beteiligung gegen den Iran nicht aus.

Großbritannien
kündigte am Dienstag die Schaffung einer sogenannten „europäischen
Schutzmission“, in der Straße von Hormus, am persischen Golf, an. Man
wolle „angemessene Schritte unternehmen, um die sichere Passage von
Schiffen zu unterstützen“. Im Klartext bedeutet dies die Verlegung von
europäischen Truppen vor die Küste des Irans, was eine weitere
Aggression der Imperialisten gegen das iranische Volk darstellt. Dieses
Säbelrasseln passt auch der deutschen Regierung momentan sehr gut. Zwar
gab es noch keine Anfrage zur Beteiligung der Bundeswehr an diesem
kriegerischen Akt, was für die neue Verteidigungsministerin jedoch kein
Hindernis zu sein scheint. Kramp-Karrenbauer hält eine Beteiligung der
Bundeswehr von vornherein für denkbar.
Diese
Hatung entspricht genau der „Verteidigungspolitik“ der Bundesregierung
und zeigt ihren Erfolg, endlich wieder „internationale Verantwortung“
übernehmen zu können. Denn wer ein Stück, des neu zuverteilenden,
Kuchens haben will, der muss auch, dort wo dieser ist, mitmischen. So
versucht die BRD weiter durch Militarisierung nach Innen und Außen den
Sprung zu einer imperialistischen Supermacht zu schaffen.
Quelle: Junge Welt (26.07.2019)
- Geschrieben von naho
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