Vom 3. Juli bis zum 5. Juli 2019 streiken die Zeit- und
LeiharbeiterInnen des öffentlichen Dienstes in Südkorea. „Für eine
Welt ohne prekäre Beschäftigung“ – unter diesem Motto hat der
Gewerkschaftsbund KCTU zu dieser Streikbewegung, begleitet von
täglichen Demonstrationen, aufgerufen. In dem Bericht „[Non-Regular
Worker Strike] “I Worked 20 Years, But Only Earn 2 Million Won a
Month” “Equal Work, Different Treatment” von Jung Dae-yeon, Lee
Hyo-sang und Tak Ji-yeong am 04. Juli 2019 bei The Kyunghyang Shinmun
werden einige der verschiedenen Teilnehmer und Teilnehmerinnen dieses
Streiks samt ihren Gründen für die Teilnahme vorgestellt. Sowohl
KünstlerInnen an Kommunalen Kultureinrichtungen, als auch
„Nebenkräfte“ an den Schulen des Landes und Beschäftigte in
Subunternehmen der Stadtreinigung kommen dabei zu Wort, die trotz
aller Unterschiede auch Gemeinsamkeiten haben: Kein gleicher Lohn für
gleiche Arbeit und immer wieder die Angst davor, bei der nächsten
fälligen Vertragsverlängerung schlicht „nicht berücksichtigt“ zu
werden. Auffällig auch eine weitere Gemeinsamkeit: Alle sind erst in
jüngster Zeit in die jeweilige Gewerkschaft eingetreten – der
„älteste“ Gewerkschafter der an den Interviews beteiligten ist dies
seit August 2018. Siehe dazu auch vier weitere aktuelle Beiträge: Ein
Bericht und ein Fotobericht der beiden ersten Aktionstage, ein Beitrag
über die Streikgründe, sowie ein Ausblick auf einen beschlossenen
landesweiten Streik am 18. Juli
http://www.labournet.de/?p=151230
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