Dienstag, 6. September 2016

Unglaubliche Geldverschwendung im BRD-Repressionsapparat !!!

 - Am Vormittag/Mittag hatte Bruder Falk die Gelegenheit, im Saal 1 die hinter der Trennscheibe vorgeführten 4 Brüder Marco, Enea, Tayfun und Koray zu grüßen; ihr Prozess endet voraussichtlich im nächsten Monat - nach unglaublichen zwei Jahren (!!!) Dauer.
- Ca. eine Stunde nach dem heutigen Terminende, was die o. g. vier Brüder betrifft, landete dann plötzlich ein Hubschrauber auf dem Dach des Gebäudes - auf diese Weise wird Bruder Marco vom Gerichtsgebäude zum Knast (JVA Düsseldorf) transportiert; das dürfte wohl die teuerste Methode sein, eine Person innerhalb von Düsseldorf zu transportieren.
- Danach hatte Bruder Falk im Saal 2 die Gelegenheit, endlich mal den jungen Bruder Kerim hinter der Trennscheibe zu begrüßen. Wie in einem "wissenschaftlichen" Diskurs wird dort seit Monaten langatmig die Frage diskutiert, ob der Kerim während seines Aufenthalts in Syrien eher "jugendlich" oder schon "erwachsen" gewesen sei. Kerim, der erst 22 Jahre "alt" war, als er auf dem Düsseldorfer Flughafen am 04.03.15 verhaftet wurde, erträgt diesen nervtötenden Quatsch mit stoischer Ruhe.
- Am frühen Nachmittag wurden sodann im Saal 1 drei Brüder hinter der Trennscheibe vorgeführt, denen vorgeworfen wird, ab Juli bzw. Oktober 2013 für wenige Wochen in Syrien gewesen zu sein: Bruder Mustafa, Bruder Fadil und Bruder Mohamed (der Fadil ist übrigens in der JVA Bielefeld inhaftiert - eine größere Entfernung von Düsseldorf ist in NRW für einen Inhaftierten kaum möglich). Vorgelesen wurden heute polizeiliche "Auswerteberichte" der gewöhnlichen islamischen Literatur, die in den Wohnungen der drei Brüder bei der Festnahmeaktion im Oktober 2015 asserviert wurde - quasi eine sinnfreie Selbstbeschäftigung des Apparats.
- Am späten Nachmittag hatte Bruder Falk dann schließlich in dem Saal 2 die Gelegenheit, hinter der Trennscheibe den Bruder "Timur" (zurzeit der älteste muslimische politische Gefangene in der BRD) und den Bruder Kais zu begrüßen, der zusätzlich zu diesem Düsseldorfer Prozess den Kölner Prozess ertragen muss. Thema heute waren Telefonate der Angeklagten - was zum Anlass genommen wurde, stundenlang weitgehend irrelevante Ausschnitte von TKÜ-Bändern vorzuspielen.
Fazit: Man könnte über diese Geldverschwendung der Kuffar lachen - aber das alles geschieht auf dem Rücken von zehn gefangenen Brüdern !!

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