Freitag, 16. September 2016

Bayer kauft Monsanto für knapp 66 Milliarden Dollar



"Es ist die größte Übernahme, die ein deutsches Unternehmen je gewagt 
hat: Bayer kauft das umstrittene US-Saatgutunternehmen Monsanto und 
zahlt dafür inklusive Schuldenübernahme knapp 59 Milliarden Euro. 
(...) Bayer-Chef Werner Baumann sprach von einem historischen Tag. 
„Dieser Schritt wird die Position von Bayer als führendem 
Life-Science-Unternehmen in der Welt deutlich stärken.“ Vereint 
könnten Bayer und Monsanto noch mehr dazu beitragen, die stark 
wachsende Weltbevölkerung auf eine ökologisch nachhaltige Weise zu 
ernähren. Davon würden Verbraucher, Landwirte, aber auch die Aktionäre 
und Mitarbeiter beider Unternehmen profitieren. (...) Monsanto-Chef 
Hugh Grant sagte, dass der Schritt für die Aktionäre des US-Konzerns 
die „bestmögliche Wertschaffung“ bedeute. Das Angebot bedeutet einen 
Aufschlag von 44 Prozent auf den Kurs der Monsanto-Aktie vor dem 
ersten schriftlichen Angebot von Bayer. Die Übernahme wird Bayer zur 
weltweiten Nummer eins im Geschäft mit Agrarchemie machen. Zusammen 
erzielen die beiden Unternehmen im in diesem Bereich einen Umsatz von 
23 Milliarden Euro im Jahr. Bayer erwartet durch die Fusion 
Synergieeffekte in Milliardenhöhe. Finanziert werden soll der Kauf 
teilweise durch eine Kapitalerhöhung. Der Zusammenschluss steht noch 
unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Monsanto-Aktionäre und der 
Freigabe durch die Regulierungsbehörden..." Bericht vom 14. September 
2016 bei der Wirtschaftswoche online
http://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/bayer-ag-bayer-kauft-monsanto-fuer-knapp-66-milliarden-dollar/14542658.html

Siehe dazu die Stellungnahmen der Coordination gegen BAYER-Gefahren 
und entwicklungspolitischer Organisationen im Dossier
http://www.labournet.de/?p=98441

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