20. Januar 2016
Eltern von verschwundenen Studenten in Mexiko starten neue Initiative
Mexiko-Stadt, 20.01.2016. Die Eltern der verschwundenen
Lehramtsstudenten aus dem Ort Ayotzinapa im Süden Mexikos reisen erneut
durch Mexiko, um über den aktuellen Stand in dem Fall zu berichten.
Zugleich rufen sie zur Teilnahme am ersten "Nationalen Treffen für die
Würde" (Encuentro Nacional por la Dignidad) auf, das am 5. Februar in
der Hauptstadt stattfinden wird.
Die Eltern der verschwundenen Dutzenden Studenten kritisieren zugleich
die Bemühungen der mexikanischen Regierung, um den Drogenboss des
Kartells von Sinaloa, El Chapo Guzmán, aufzufinden. Dessen Festnahme
wurde von Präsident Peña Nieto vor den Kameras als "misión cumplida"
(Auftrag erfüllt) jubelnd bekannt gegeben. "Für uns wird 'misión
cumplida' sein, wenn die Regierung unsere Kinder findet", sagten
Vertreter der Elterngruppe bei einer Pressekonferenz kurz vor ihrer
Abreise durch das Land.
Die 43 Studenten waren am 26. September 2014 nahe der Ortschaft Iguala
im Bundesstaat Guerrero von Polizisten verschleppt worden und sind
seitdem verschwunden. Das mutmaßliche Verbrechen an den Studenten und
die folgende Debatte über staatliche Gewalt in Mexiko belastet die
Regierung bis heute. Auch ausländische Menschenrechtsorganisationen und
Regierungen hatten sich besorgt über die Straflosigkeit in Mexiko gezeigt.
Die vollständige Meldung des Lateinamerika-Portals amerika21 finden Sie
hier: https://amerika21.de/2016/01/141109/karawane-eltern-ayotzinapa
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