Hallo,
meine achtteilige Veranstaltungsreihe "Theorie und Praxis der Anarchie" ist zuende - mit überwiegend positiven Eindrücken. Einen kleinen Nachschlag mache ich noch mit einer Einzelveranstaltung beim nächsten Membran (20. Februar) mit einem Vortrag zur Kritik an vereinfachten Welterklärungen ("Den Kopf entlasten") und im Monat danach ein passender Film dazu ("Empörung und Verschwörung" aus dem Filmstudio der Projektwerkstatt).
Wir haben über Zukünftiges diskutiert und die Idee entwickelt, irgendwann ab Frühjahr oder Frühsommer statt eines zweiten Vortrags eine Streitkultur-Ecke in das Membran einzufügen. Jedesmal ist ein brisantes Thema festgelegt, zu dem dann eine FishBowl stattfindet. Die Hoffnung ist, dass Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen mitmachen und es reizvoll findet, die in politischen Bewegungen umstrittenen Fragen mal miteinander und mit weiteren Interessierten zu diskutieren - und zwar hoffentlich nicht in der typischen Form des Hegemoniekampfes, sondern in einer hierarchiefreien/-armen Variante, nämlich der FishBowl (siehe Beschreibung unter www.hierarchnie.de.vu).
Diese Mail dient dazu, Menschen zu finden, die Lust haben, so etwas mitzuorganisieren, d.h. die Themen auszuwählen, Protagonist_innen der verschiedenen Positionen zu gewinnen, als Anfangsrunde die Debatte zu starten und dann die Veranstaltungen zu bewerben und durchzuführen. FishBowl ist eine sich selbst organisierte Form der Debatte, braucht aber z.B. einer bestimmten Bestuhlung und der Erklärung am Anfang.
Meine Idee ist, die richtig heißen Eisen anzupacken, also auch deutliche Widerworte zu riskieren - letztlich sogar dazu, solche Fragen überhaupt zu stellen, denn im Mainstream der hoch-identitären, macht-durchzogenenen "Linken" könnten Proteste aufkommen mit dem Ziel, andere Meinungen gleich zu verbieten, auszugrenzen usw. Das würde nur beweisen, wie wichtig es ist, dem mackerigen Machtgehabe vieler Gruppen andere Muster von Streit entgegenzusetzen.
Denkbare Themen (es müssen weder die sein noch ist die Liste abschließend):
- Weg mit allen Knästen ... wie - Nazis und Vergewaltiger_innen frei rumlaufen lassen?
- Definitionsmacht
- Gewalt in politischer Aktion - ja, nein oder unwichtige Frage?
- Kreative Antirepression oder nur "Anna & Artur halten's Maul"?
- Demokratie - gute, aber schlecht verwirktlichte Idee oder selbst der Fehler?
- ach ... und so vieles mehr :-)
Wer hat Lust? Ich würde mich über Rückmeldungen freuen ... Jörg
meine achtteilige Veranstaltungsreihe "Theorie und Praxis der Anarchie" ist zuende - mit überwiegend positiven Eindrücken. Einen kleinen Nachschlag mache ich noch mit einer Einzelveranstaltung beim nächsten Membran (20. Februar) mit einem Vortrag zur Kritik an vereinfachten Welterklärungen ("Den Kopf entlasten") und im Monat danach ein passender Film dazu ("Empörung und Verschwörung" aus dem Filmstudio der Projektwerkstatt).
Wir haben über Zukünftiges diskutiert und die Idee entwickelt, irgendwann ab Frühjahr oder Frühsommer statt eines zweiten Vortrags eine Streitkultur-Ecke in das Membran einzufügen. Jedesmal ist ein brisantes Thema festgelegt, zu dem dann eine FishBowl stattfindet. Die Hoffnung ist, dass Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen mitmachen und es reizvoll findet, die in politischen Bewegungen umstrittenen Fragen mal miteinander und mit weiteren Interessierten zu diskutieren - und zwar hoffentlich nicht in der typischen Form des Hegemoniekampfes, sondern in einer hierarchiefreien/-armen Variante, nämlich der FishBowl (siehe Beschreibung unter www.hierarchnie.de.vu).
Diese Mail dient dazu, Menschen zu finden, die Lust haben, so etwas mitzuorganisieren, d.h. die Themen auszuwählen, Protagonist_innen der verschiedenen Positionen zu gewinnen, als Anfangsrunde die Debatte zu starten und dann die Veranstaltungen zu bewerben und durchzuführen. FishBowl ist eine sich selbst organisierte Form der Debatte, braucht aber z.B. einer bestimmten Bestuhlung und der Erklärung am Anfang.
Meine Idee ist, die richtig heißen Eisen anzupacken, also auch deutliche Widerworte zu riskieren - letztlich sogar dazu, solche Fragen überhaupt zu stellen, denn im Mainstream der hoch-identitären, macht-durchzogenenen "Linken" könnten Proteste aufkommen mit dem Ziel, andere Meinungen gleich zu verbieten, auszugrenzen usw. Das würde nur beweisen, wie wichtig es ist, dem mackerigen Machtgehabe vieler Gruppen andere Muster von Streit entgegenzusetzen.
Denkbare Themen (es müssen weder die sein noch ist die Liste abschließend):
- Weg mit allen Knästen ... wie - Nazis und Vergewaltiger_innen frei rumlaufen lassen?
- Definitionsmacht
- Gewalt in politischer Aktion - ja, nein oder unwichtige Frage?
- Kreative Antirepression oder nur "Anna & Artur halten's Maul"?
- Demokratie - gute, aber schlecht verwirktlichte Idee oder selbst der Fehler?
- ach ... und so vieles mehr :-)
Wer hat Lust? Ich würde mich über Rückmeldungen freuen ... Jörg
-- (Bitte lange Zitate beim Antworten abschneiden - spart Daten und Unübersichtlichkeit :-) Jörg Bergstedt, 06401/903283, Fax 03212-1434654, Mobil 01522-8728353 (nur erreichbar, wenn unterwegs) c/o Projektwerkstatt, Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen-Saasen PGP unter www.projektwerkstatt.de/feedback.html www.projektwerkstatt.de - und von dort in über 15000 Themenseiten! Projektwerkstätten leben davon, dass woanders Sachen übrig sind: Eine Liste, was gebraucht wird, ist unter www.projektwerkstatt.de/gesucht zu finden, z.B. kleines Audio-Aufnahmegerät, Pippi-Kostüme/-Perücken, Obstpresse, Full-HD-Kamera mit Eingang für externes Mikrofon und viele Verbrauchsmaterialien.
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Mailingliste von Hoppetosse - Netzwerk für kreativen Widerstand. Alle Infos und Formular für Aus-/Eintragen sowie Archiv: www.projektwerkstatt.de/ovu.
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