obwohl gerade erst der Winter vor der Tür steht, beschäftigt uns bei .ausgestrahlt bereits der nächste Sommer - genauer gesagt die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio.
Nur neun Jahre nach dem Super-GAU in Fukushima lädt Japan Sportler*innen aus der ganzen Welt zu diesem Mega-Event ein. Was uns ganz besonders empört: Der Fackellauf und einige Wettkämpfe sollen in der Präfektur Fukushima stattfinden – nur 50 Kilometer entfernt vom havarierten Atomkraftwerk.
Ein taktischer Schachzug der japanischen Regierung, die damit den schlimmsten Atomunfall seit Tschernobyl vergessen machen und von der Situation der Menschen ablenken will, die zur Rückkehr in ihre verstrahlte Heimat gezwungen wurden.
Und das Internationale Olympische Komitee (IOC) macht gute Miene zu diesen bösen Spielen.
Gemeinsam mit der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) startet .ausgestrahlt deshalb einen Aufruf, um aus Solidarität mit den Menschen in Fukushima die Wettkämpfe in den radioaktiv kontaminierten Gebieten zu verhindern.
.ausgestrahlt sammelt gemeinsam mit der IPPNW Unterschriften:
|
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen