Samstag, 11. Mai 2019

Istanbul liegt jetzt in Kurdistan: Es gibt nur einen Wahlbetrüger

„Nach der Annullierung der Wahlergebnisse in Istanbul ist anstelle des  
gewählten CHP-Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu der Gouverneur Ali  
Yerlikaya als Zwangsverwalter eingesetzt worden. Was sich in Dutzenden  
Kommunalverwaltungen in Nordkurdistan abgespielt hat, ist jetzt auch  
in Istanbul eingetreten: Die Metropole in der Westtürkei steht unter  
Zwangsverwaltung. Anstelle des gewählten Oberbürgermeisterkandidaten  
Ekrem İmamoğlu (CHP) ist der Gouverneur Ali Yerlikaya (AKP) zum  
Treuhänder der Verwaltung ernannt worden. Heute hat er sein Amt im  
Istanbuler Rathaus in Saraçhane angetreten. Der Hohe Wahlausschuss hat  
gestern die Ergebnisse der Kommunalwahl in Istanbul vom 31. März  
annulliert und eine Wahlwiederholung am 23. Juni angesetzt. Bis dahin  
wird Yerlikaya im Amt bleiben“ – so die Meldung „Istanbul unter  
Zwangsverwaltung“ am 07. Mai 2019 bei der ANF, in der gleichzeitig  
darauf verwiesen wird, dass dieser Wahlbetrug der AKP keineswegs ein  
Einzelfall ist, sondern System hat: Wer falsch wählt, muss neu wählen.  
Zu Erdogans riskantem Kurs, sein System zu verteidigen eine kleine  
aktuelle Materialsammlung
http://www.labournet.de/?p=148418

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