„Nach der Annullierung der Wahlergebnisse in Istanbul ist anstelle des
gewählten CHP-Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu der Gouverneur Ali
Yerlikaya als Zwangsverwalter eingesetzt worden. Was sich in Dutzenden
Kommunalverwaltungen in Nordkurdistan abgespielt hat, ist jetzt auch
in Istanbul eingetreten: Die Metropole in der Westtürkei steht unter
Zwangsverwaltung. Anstelle des gewählten Oberbürgermeisterkandidaten
Ekrem İmamoğlu (CHP) ist der Gouverneur Ali Yerlikaya (AKP) zum
Treuhänder der Verwaltung ernannt worden. Heute hat er sein Amt im
Istanbuler Rathaus in Saraçhane angetreten. Der Hohe Wahlausschuss hat
gestern die Ergebnisse der Kommunalwahl in Istanbul vom 31. März
annulliert und eine Wahlwiederholung am 23. Juni angesetzt. Bis dahin
wird Yerlikaya im Amt bleiben“ – so die Meldung „Istanbul unter
Zwangsverwaltung“ am 07. Mai 2019 bei der ANF, in der gleichzeitig
darauf verwiesen wird, dass dieser Wahlbetrug der AKP keineswegs ein
Einzelfall ist, sondern System hat: Wer falsch wählt, muss neu wählen.
Zu Erdogans riskantem Kurs, sein System zu verteidigen eine kleine
aktuelle Materialsammlung
http://www.labournet.de/?p=148418
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