Montag, 27. Mai 2019

[AGF-Info] Einladung zur Friedenstafel für eine atomwaffenfreie Welt in Büchel So 2. Juni 2019

Gemeinsame Einladung von AGDF, Kampagne Krieg beginnt hier, grenzüber­schreitendes Friedensnetzwerk QuattroPax und Friedens- und Begegnungsstätte Mutlangen

Friedenstafel für eine atomwaffenfreie Welt: Internationales Friedensnetzwerk ruft zum 2. Juni zu einer Protestaktion in Büchel auf

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

wir würden uns freuen, wenn ihr an der Friedenstafel am Sonntag 2. Juni Platz nehmt und so euren Protest gegen Atomwaffen zum Ausdruck bringt. Ihr seid herzlich eingeladen!

Es wird Getränke und Essen geben, weitere Beiträge zur Friedenstafel sind erwünscht: ab 9 Uhr wird es auf der Friedenswiese ein „friedenspolitischen Frühstück“ geben, um 10 Uhr ist dort eine gemeinsames Treffen (bis dahin sollten möglichst alle da sein), danach geht es ab 11 Uhr vor das Haupttor des Fliegerhorstes Büchel zum „Abrüstungsbrunch“ sowie einem „Keine-Atomwaffen-Kaffee“ (ca 15.30h). An der Friedenstafel wird es verschiedene inhaltliche Inputs geben, u.a. von Jan Gildemeister, Raymond Becker und Teilnehmerinnen der UN-Jugenddelegation. Voraussichtliches Ende gegen 17 Uhr. 
Wichtige Infos zur Planung, dem Aktionsrahmen und der Rechtslage: buechel-atombombenfrei.jimdo.com
Wer MItfahrgelegenheiten sucht oder anbietet und wer teilnimmt, bitte kurz melden, das hilft uns zur besseren Planung - auch wer bis Montag bleibt, bitte eine Email an: buero@agf-trier.de 

Herzliche Grüße Markus Pflüger


Um was geht es?

Zahlreiche Friedensgruppen und Organisationen aus dem In- und Ausland rufen für den 2. Juni zu einer Protestaktion am Fliegerhorst Büchel in der Eifel auf, um hier am letzten Atomwaffenstandort in Deutschland gegen den zunehmenden nuklearen Rüstungswettlauf sowie für einen Abzug und ein Verbot der Atomwaffen zu demonstrieren.
„Der INF-Vertrag muss gerettet und der UN-Vertrag zur weltweiten Vernichtung atomarer Waffen von Deutschland unterschrieben und global umgesetzt werden. Wir fordern eine Abrüstungsspirale. Die NATO-Staaten können damit beginnen, weil sie weltweit mit Abstand die größten Rüstungs-ausgaben bestreiten“, heißt es in einem Aufruf zu dieser Protestaktion. Die dadurch freiwerdenden Gelder könnten für Klimaschutz, Soziales, Bildung und Infrastruktur eingesetzt werden.

Nach Ansicht der beteiligten Gruppen und Organisationen sehen im wieder aufgeflammten Wettrüsten der Weltmächte eine immer größer werdende Gefahr für den Frieden. Dazu drohe nun auch das Aus für den INF-Vertrag, der landgestützte nukleare Mittelstreckenraketen verbiete. Und gleichzeitig bestünde die Gefahr, dass die derzeit in Büchel gelagerten Atomwaffen durch neue noch gefährlichere Atombomben ersetzt werden, womit deren Einsatzmöglichkeiten ausgeweitet und wahrscheinlicher würden, so die Organisatoren der Protestaktion.

Am 1. Juni 1988, vor 31 Jahren, trat der INF-Vertrag in Kraft. Jetzt droht diesem Vertrag, durch den die atomaren Mittelstreckenwaffen aus Europa abgezogen und vernichtet wurden, das Aus. Mit diesem Protestwochenende in Büchel setzen sich daher die Gruppen auch für die Fortführung des Vertrages und das weltweite Verbot aller Atomwaffen ein.

Angedacht ist für den 2. Juni ab 11 Uhr eine große Friedenstafel am Haupttor des Fliegerhorstes Büchel mit einem friedenspolitischen Frühstück und einem Abrüstungsbrunch sowie einem „Keine-Atomwaffen-Kaffee“.

Unterstützt wird die Aktion von dem interregionalen, grenzüberschreitenden Friedensnetzwerk QuattroPax mit dem Friddens- a Solidaritéitsplattform Lëtzeburg, Paix Vosges, Coalition luxembourgeoise pour la paix, Mouvement pour une Alternative Non-violente Nancy, der AG Frieden Trier, Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Rheinland-Pfalz (DFG-VK RLP), dem Friedensnetz Saar sowie der Kampagne „Krieg beginnt hier“. Am selben Tag werden auch die Naturfreunde Deutschlands, die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), die Friedens- und Begegnungsstätte Mutlangen sowie der friedenspolitische Arbeitskreis der SPD Ostalb in Büchel protestieren.

Die Protestaktion am 2. Juni ist Teil der seit dem 26. März laufenden 20 Wochen dauernden Aktionspräsenz, bei der bis zum 9. August zahlreiche Organisationen und Gruppen mit vielfältigen Aktionen für einen Abzug der Atomwaffen aus Büchel protestieren. Schon am Samstag 1. Juni sind bundesweit Proteste zum INF-Aktionstag.

Infos zur Aktionspräsenz Büchel: https://buechel-atombombenfrei.jimdo.com 

Kontakte: 
    • Markus Pflüger    (Telefon 0651 9941017, Handy 0172 – 7379388)
    • Raymond Becker (Telefon/Handy 00352 621 247295)
    • Jan Gildemeister  (Telefon 0228/24 999-13, Handy 0172/70855 37)
PS: im Anhang unsere Pressemitteilung, die ihr gerne an eure Pressekontakte weiterleiten könnt
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Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V. Trier
Pfützenstraße 1 - D - 54290 Trier

Telefon AGF-Büro: 0651 9941017
Weltladen: 9941016  Fax: 0651 9941018
Email: buero@agf-trier.de
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Gesendet von: Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier

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