Dienstag, 14. Juli 2020

Ehre und Ruhm dem Genossen Xosé Portela!

Wir veröffentliche hier eine inoffizielle Übersetzung einer Erklärung aus Galizien zum Tode des Genossen Xosé Portela:
Der Tod von Genosse Xosé Portela war ein sehr schwerer Schlag für unseren Blog und für alle Maoisten in Galiza. Er sagte immer, ein Kommunist müsse ein Agitator sein, und so war es über 40 Jahre lang. Von Dazibao Rojo aus wollen wir unserem Genossen unsere bescheidene Ehrerbietung erweisen und seiner Familie, seinen Genossen und Freunden unser aufrichtiges Beileid aussprechen.


Wir teilen das Schreiben der Genossen des galicischen Komitees zur Unterstützung des Volkskrieges, übersetzt von den Genossen von Revolución Obrera.
Mit tiefem Bedauern teilen wir die Nachricht vom Krebstod unseres Genossen Xosé Portela am 4. Juli mit. Ein unverzichtbarer Genosse in galicischer Solidarität mit dem Volkskrieg in Indien und dem Kampf der politischen Gefangenen, insbesondere Professor GN Saibaba. Im Namen des galicischen Komitees zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien möchten wir seiner Familie und seinen Freunden unser aufrichtiges Beileid aussprechen. Wir machen die Worte unseres Genossen Adolfo Naya, die in seinem Facebook veröffentlicht wurden:
Ehre und Ruhm dem Genossen Xosé Portela!
Gestern, am Samstag, dem 4. Juli, erhielten wir die Nachricht, die niemand hören wollte, den Tod unseres Genossen, Genossen und Freundes Xosé Portela durch ein verdammtes Krebsgeschwür.
Es sagte der Vorsitzende Mao Tse-tung: "Niemals und nirgends darf ein Kommunist seine persönlichen Interessen an die erste Stelle setzen; er muß sie den Interessen der Nation und der Volksmassen unterordnen. Deshalb sind Selbstsucht, Passivität und Lässigkeit, Bestechlichkeit, Geltungsdrang usw. höchst verächtlich; dagegen sind Selbstlosigkeit, Aktivität und Eifer, Selbstaufopferung für das Gemeinwohl und zähe, harte Arbeit achtunggebietend."
Es gibt keine bessere Definition, um über Genosse Xosé zu sprechen. Er war ein wahrer Kommunist. In seinen letzten Tagen im Krankenhaus kümmerte er sich mehr um seine Familie, seine Genossen und die Kämpfe in der Welt als um sich selbst und gab ein Beispiel für Würde und Integrität, die nur Menschen zeigen können, die im Kampf geschmiedet wurden.
Er war immer um andere besorgt, immer bereit, zu helfen und für gerechte Sache zu kämpfen, und diente den Menschen von ganzem Herzen. Von seiner klandestinen Militanz in den 1970er Jahren in der MC, wo er nach den Lehren des Vorsitzenden Mao Tse-tung eine persönliche Wandlung vollzog, zu seinem gewerkschaftlichen Aktivismus in der CUT, immer ohne seine revolutionären Ideale aufzugeben. Er war immer ein sozialer Aktivist an vorderster Front und ein grafischer Chronist mit seinen Plakaten über soziale Bewegungen im letzten Jahrzehnt in A Coruña.
Von 15M de Monte Alto bis zum Konflikt um den Herkulesturm, von A Coruña in Loita bis zur Bewegung von Loita Popular, von Stopt Vertreibungen bis Elviña Nicht Zu Verkaufen, von der C.S. A Comuna bis Antifaschistischen Aktion oder die Solidarität mit der Revolution in Indien oder der Liga der armen Bauern in Brasilien. Immer hilfsbereit und kampfbereit, immer unermüdlich, ohne dass man irgendeine Prominenz oder Anerkennung will. Ein wahres Beispiel dafür, was ein Kommunist sein sollte.
Heute beklagen wir den Verlust eines großen Freundes, Gefährten, Genossen, aber wir bleiben bei seiner kommunistischen Praxis, seinen Lehren und seinem großen Herzen der Solidarität, um seinen Traum fortzusetzen, unseren Traum, eine neue Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung, Patriarchat und Rassismus.
Danke, Genosse, dass Du so bist, wir werden Deinem Beispiel bis zum Sieg folgen!
Genosse Xosé lebt im Kampf!

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