Montag, 12. September 2016
Polizei kriminalisiert Anti-Pegida-Demonstranten
"Am Dienstag, den 13. September 2016 steht ein linker Gegendemonstrant
vor dem Duisburger Amtsgericht. Das Verfahren gegen ihn wurde durch
falsche Beschuldigungen seitens eines Neumühler Neonazis, der nach
eigenen Aussagen an den rassistischen Pegida-Demonstrationen in
Duisburg teilnimmt, ermöglicht. Dieser behauptete im Vorfeld der
zweiten Pegida-Demonstration am 26. Januar 2015 der Antifaschist habe
Steine in einem Baumarkt gekauft um damit zusammen mit anderen
Gegendemonstranten die Polizei und die Pegida-Demonstration
anzugreifen. Daraufhin nahmen Zivilbeamte den Antifaschisten vor
seinem Wohnhaus fest und brachten ihn aufs Polizeirevier. Obwohl bei
der Durchsuchung sofort ersichtlich war, dass sich die Beschuldigungen
des Neonazis nicht bestätigten, wurde am selben Abend eine
richterliche Verfügung erlassen, die eine Festnahme des Antifaschisten
bis zum nächsten Morgen erlaubte…" Pressemitteilung der
Antirassistische Intervention Duisburg (ARI) vom 9.09.2016 (per Email)
- im Volltext im Beitrag
http://www.labournet.de/?p=104311
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