Montag, 12. September 2016
KiK zahlt! Vier Jahre nach dem tödlichen Fabrikbrand in Pakistan kommt es zur Einigung über die Entschädigung der Opfer
"Nach vier Jahren des öffentlichen Protests und Monate andauernden
Verhandlungen, gibt es nun eine Einigung zur Entschädigung der Opfer.
Die Opfer und Angehörigen der getöteten ArbeiterInnen der Ali
Enterprise Fabrik in Pakistan sollen 5 Millionen US Dollar als
Entschädigung erhalten. (...) Das deutsche Unternehmen KiK, der
einzige bis heute bekannte Kunde von Ali Enterprise, hat nun
zugestimmt eine zusätzliche Entschädigungssumme von 5,15 Millionen US
Dollar für Lohnausfälle, die Kosten für ärztliche Behandlungen und
Rehabilitation an die verletzten Überlebenden und die Angehörigen
derer, die bei dem Unglück ums Leben gekommen sind, auszuzahlen. Zuvor
hatte KiK bereits 1 Million US Dollar in einen Entschädigungsfond
eingezahlt, nachdem es im Dezember 2012 eine Vereinbarung mit der
pakistanischen Arbeitsrechtsorganisation PILER unterzeichnet hatte.
Darin versprach KiK auch die langfristige Entschädigung der Opfer
finanziell zu unterstützen. Nichtsdestotrotz waren öffentliche
Kampagnen und Proteste der Pakistani National Trade Union Federation
(NTUF), PILER, IndustriALL Global Union, der die NTUF angehört, Clean
Clothes Campaign (CCC) – Kampagne für Saubere Kleidung, und anderen
Verbündeten, wie der UNI Global Union nötig, um eine angemessene
Entschädigung zu gewährleisten..." Mitteilung der Kampagne für Saubere
Kleidung vom 10. September 2016 - darin auch die Zusammenfassung des
Abkommens
http://www.saubere-kleidung.de/
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