Montag, 12. September 2016

isw-report 106: Digitale Arbeit und Industrie 4.0


"Im Juli 2016 veranstaltete das isw sein 24. Forum: „Digitale Arbeit 
und Industrie 4.0“. Der isw-report 106 dokumentiert die Beiträge der 
ReferentInnen. Das Forum beschäftigte sich mit der „vierten Umwälzung“ 
der Wirtschaft: nach Mechanisierung, Elektrifizierung und 
Informatisierung nun die Digitalisierung. Es geht nicht um eine ferne 
Zukunft, sondern um die sich heute entwickelnde Realität. Im Jahr 2020 
werden mehr intelligente Roboter auf der Erde sein als Menschen. 
Werden diese neuen Technologien als Rationalisierungsstrategie des 
Kapitals eingesetzt oder kann es gelingen, sie als 
Humanisierungspotential für die Beschäftigten anzuwenden?
Dazu referierte Hans-Jürgen Urban vom geschäftsführenden Vorstand der 
IG Metall. Thomas Hagenhofer (Mitglied im ver.di-Arbeitskreis 
Medienberufe) ging der Frage nach, ob die Digitalisierung zu 
menschenleeren Fabrikhallen führen wird. Marcus Schwarzbach (Berater 
für Betriebsräte) erörterte die Frage, was die Digitalisierung für die 
Arbeitszeit bedeutet. Aus der lebhaften und streitbaren Diskussion 
bringen wir zwei Beiträge: Walter Listl hob die Rolle von 
Kriegstechnik 4.0 hervor, Jan C. Zoellick stellte heraus, dass der 
notwendige neue Wertekontext der des Postwachstums sei." isw-Info zum 
report 106 (September 2016, 28 Seiten, 2,50 €)
https://isw-muenchen.de/produkt/report-106/

Siehe dazu exklusiv im LabourNet Germany:  Arbeiten in der 
Digitalisierung. Über Rationalisierung, Humanisierung und 
Klassenfragen im Gegenwartskapitalismus. Auszug aus der 
verschriftlichten Fassung des Vortrages von Hans-Jürgen Urban auf dem 
24. isw-forum - dokumentiert in unserem Beitrag zum Forum und zum 
Report dazu
http://www.labournet.de/?p=102135

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