Dienstag, 6. September 2016
Eine Kampagne startet in Schweden: Gegen Privatisierung des Gesundheitssystems, für bessere Arbeitsbedingungen
Einem Aufruf von 81 Einzelpersonen aus dem Gesundheitswesen folgend,
werden am 4. September in über 20 schwedischen Städten Demonstrationen
organisiert, die sich gegen die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen
richten, die für Personal und PatientInnen gleichermaßen gefährlich
seien und einer Politik geschuldet die in die Richtung eines
tiefgehenden Privatisierungsprozesses steuere. Wer diese Nachricht
über den schwedischen Sprachraum hinaus verbreitete, waren die
spanischen AktivistInnen im Gesundheitswesen (Marea Blanca), die diese
großangelegte Basisaktion nahe liegender Weise massiv begrüßten. In
dem Bericht „El grito de la sanidad sueca, es también nuestro“ am 31.
August 2016 bei kaosenlared werden die parallelen Interessen der
Aktiven dieser Proteste in beiden Ländern unterstrichen. Die Aktion in
Schweden richtet sich insbesondere gegen die Bettenstreichungen bei
gleichzeitiger Ausdehnung der Schichtzeiten – und gegen eine ganze
gesellschaftliche Logik, die das Betreiben der
Gesundheitseinrichtungen als mathematisch-finanzielles Problem, also
unmenschlich, angehe.
http://kaosenlared.net/el-grito-de-la-sanidad-sueca-es-tambien-nuestro/
Siehe dazu auch – sofern der Sprache mächtig – den schwedischen
Originaltext des Aufrufs
http://www.labournet.de/?p=103789
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