Donnerstag, 21. Januar 2016

Pressemeldung des Lateinamerika-Portals amerika21.de



21. Januar 2016

Amnesty sieht staatliche Verantwortung am Verschwindenlassen in Mexiko

London/Mexiko-Stadt, 21.01.2016. Die internationale
Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) erhebt schwere
Vorwürfe gegen die mexikanischen Behörden. Diese seien aktiv in Fälle
von Verschwindenlassen verwickelt, verschleierten die Verbrechen und
klärten sie nicht auf, so AI in einem neuen Bericht. Sowohl auf der
Ebene der Gesetzgebung als auch in der politischen Praxis versage der
mexikanische Staat völlig, zitiert heute das Lateinamerika-Portal
amerika21.de aus dem Papier.

Die Menschenrechtsorganisation analysiert die Entwicklungen seit der
Veröffentlichung des Berichtes "Sich dem Albtraum stellen. Das
Verschwindenlassen von Menschen in Mexiko" aus dem Jahr 2013. Die neuen
Ergebnisse sind vernichtend: Laut amtlichen Zahlen ist derzeit der
Verbleib von rund 27.000 Menschen in Mexiko unbekannt. Dabei sollen etwa
44 Prozent dieser Verbrechen unter der aktuellen Regierung von Präsident
Enrique Peña Nieto begangen worden sein. Genaue Statistiken über Opfer,
die verantwortlichen Täter oder Hintergründe gibt es jedoch nicht.

Die vollständige Meldung des Lateinamerika-Portals amerika21 finden Sie
hier: https://amerika21.de/2016/01/141141/mexiko-verschwindenlassen
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