Montag, 18. Januar 2016
Kriminalisierung nach HoGeSa-Protest – Aufruf zur Prozessbeobachtung: 19.1., 9:30, AG Erfurt
"Am kommenden Dienstag, 19. Januar 2016, findet eine Verhandlung gegen
einen Antifaschisten statt, der am 2. Mai letzten Jahres gegen den
HoGeSa-Aufmarsch in Erfurt auf der Straße war. Aufgerufen hatten „no
way – Naziaufmärsche in Erfurt verhindern“ und „Es geht auch ganz
anders“. Nun, ein knappes dreiviertel Jahr später, beginnen die
staatlichen Verfolgungsbehörden Antifaschist*innen, die sich am
Protest beteiligten, zu kriminalisieren. Begleitet den Antifaschisten
solidarisch, beobachtet den Prozess! Treffen ab 9:00 vorm Amtsgericht
Erfurt, Prozessbeginn 9:30 im Sitzungssaal 16…" Aufruf und
Hintergründe bei der Roten Hilfe Erfurt vom 15. Januar 2016
http://rotehilfeerfurt.blogsport.de/2016/01/15/aufruf-verhandlung-nach-hogesa-protest-19-1-930-ag-erfurt/
Zum Hintergrund heißt es dort: "… In einem Hinterhof wurde u.a. einer
der Antifaschisten mit Schmerzgriffen festgehalten und kontrolliert.
Einige Antifaschisten, die die Maßnahme beobachten wollten und durch
das brutale Vorgehen der Cops in Achtung waren, versuchten das
Vorgehen der Polizei zu begleiten. Als die BFE Beamten den betroffenen
Antifaschisten in der Maßnahme immer noch unter sichtlichen Schmerzen
festhielten, wurde durch Rufe versucht, auf die Situation aufmerksam
zumachen. Ein Beamter des Thüringer BFE fragte nur hämisch, was denn
das Problem der Umstehenden sei und grinste dabei sichtlich erfreut
über die Drangsalierung ihres Opfers. Im Zuge dieser Situation wurde
ein Antifaschist von einem Greiftrupp des BFE aus den Beobachtern
herausgezogen und mitgenommen. Ihm wird vorgworfen, den Cop beleidigt
und den Versuch unternommen zu haben, ihn zu nötigen…"
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