Donnerstag, 21. Januar 2016

Amnesty enthüllt, wer von Kinderarbeit im Kongo profitiert: Deutsche Abgasgangster zum Beispiel

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Ein neuer Bericht von amnesty international über Kinderarbeit in der 
DR Congo: Dass in Batterien von Mobiltelefonen blutiges Kobalt aus dem 
Ostcongo Grundbestandteil ist, ist schon verschiedentlich berichtet 
worden. Neben dem Schwerpunkt Kinderarbeit ist in diesem Bericht neu, 
dass auch die Hersteller von Batterien für Elektroautos ihr Zeug mit 
tödlichem Erz zusammenbauen lassen. Die Aufkaufgesellschaft Congo 
Dongfang Mining (CDM) – Tochterunternehmen der Erzgesellschaft 
Zhejiang Huayou Cobalt Ltd (Huayou Cobalt) aus der VR China – vertickt 
diese Erze an die Batteriemacher (vor allem aus China und Südkorea) 
weiter. Die wiederum beliefern unter anderem: Apple, Microsoft, 
Samsung, Sony, Daimler und Volkswagen. „Exposed: Child labour behind 
smart phone and electric car batteries“ am 19. Januar 2016 bei ai ist 
ein Begleittext zu dieser neuen Studie, die nicht nur die Namen der 
Beteiligten nennt, sondern auch Zahlen: 40.000 Kinder ungefähr 
arbeiten in diesen oft illegalen Minen, bis zu 12 Stunden am Tag. Und 
die diversen Unternehmen, die selbstverständlich heutezutage alle 
irgendwelche menschenfreundliche und naturfreundliche Leitlinien 
haben, wissen einmal mehr von rein gar nichts
https://www.amnesty.org/en/latest/news/2016/01/child-labour-behind-smart-phone-and-electric-car-batteries/

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