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Ein neuer Bericht von amnesty international über Kinderarbeit in der
DR Congo: Dass in Batterien von Mobiltelefonen blutiges Kobalt aus dem
Ostcongo Grundbestandteil ist, ist schon verschiedentlich berichtet
worden. Neben dem Schwerpunkt Kinderarbeit ist in diesem Bericht neu,
dass auch die Hersteller von Batterien für Elektroautos ihr Zeug mit
tödlichem Erz zusammenbauen lassen. Die Aufkaufgesellschaft Congo
Dongfang Mining (CDM) – Tochterunternehmen der Erzgesellschaft
Zhejiang Huayou Cobalt Ltd (Huayou Cobalt) aus der VR China – vertickt
diese Erze an die Batteriemacher (vor allem aus China und Südkorea)
weiter. Die wiederum beliefern unter anderem: Apple, Microsoft,
Samsung, Sony, Daimler und Volkswagen. „Exposed: Child labour behind
smart phone and electric car batteries“ am 19. Januar 2016 bei ai ist
ein Begleittext zu dieser neuen Studie, die nicht nur die Namen der
Beteiligten nennt, sondern auch Zahlen: 40.000 Kinder ungefähr
arbeiten in diesen oft illegalen Minen, bis zu 12 Stunden am Tag. Und
die diversen Unternehmen, die selbstverständlich heutezutage alle
irgendwelche menschenfreundliche und naturfreundliche Leitlinien
haben, wissen einmal mehr von rein gar nichts
https://www.amnesty.org/en/latest/news/2016/01/child-labour-behind-smart-phone-and-electric-car-batteries/
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