Montag, 20. Juli 2020

Frankfurt am Main: Kämpfe gegen die Polizei

In der vergangen Nacht von Samstag den 18. auf Sonntag den 19. Juli kam es am Opernplatz in Frankfurt am Main zu kämpfen der Massen gegen die Bullen. Laut der Polizei und der bürgerlichen Presse beteiligten sich 500 bis 800 Menschen. Angeblich sei eine Schlägerei vorangegangen bei der die Polizei einschreiten wollte und woraufhin sich die Wut dann gegen die Bullen entlud. Die Staatsschützer wurden mit Flaschen und Gläsern beworfen, von der Stadt gerade neu aufgestellte Mülltonnen wurden reihenweise um geschmissen, Polizeieinsatzwagen angegriffen, immer wieder wurde ACAB (All Cops Are Bastards) gerufen und die Angriffe gegen die Bullen lautstark bejubelt. Insgesamt sollen fünf Bullen verletzt worden sein. 39 Jugendliche wurden verhaftet. Der Polizeipräsident von Frankfurt sagte das er etwas von solcher Qualität und solcher Anzahl in Frankfurt noch nie erlebt habe.
                              
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Die Kämpfe in Frankfurt reihen sich nach den Kämpfen Stuttgart ein. Die Massen lassen ihrer Wut über den Ausnahmezustand, die Bullen Schikane und all die Maßnahmen des Staates ,die die Situation für die Menschen noch schlechter machen, freien lauf und wehren sich dagegen. Die Wut entfesselt sich vor allem gegen die repressiven Institutionen des Staates, also die Polizei. Und diese Wut und die daraus resultierenden Kämpfe sind vollkommen gerechtfertigt. Wer das verurteilt und schlechtredet verteidigt den Ausnahmezustand, die Bullen, diesen Staat und seine Ausbeutung und Unterdrückung die sich mit der Krise weiter vertieft.

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