“…
Obwohl die Wirtschaft in den vergangenen Jahren gewachsen und die
Arbeitslosigkeit gesunken sind, verharrt die Armutsquote auf einem
Rekordstand. Die günstige ökonomische Entwicklung kommt bei den Armen
nicht an. Zudem zeigt der Armutsbericht, dass Familien – insbesondere
Alleinerziehenden-Haushalte und Paare mit drei und mehr Kindern – und
damit Kinder in besonderem Maße von Armut betroffen sind: 22,3 Prozent
der Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre sind arm. Kinder und
Jugendliche und deren Familien sind damit überdurchschnittlich von Armut
betroffen. Zudem zeigt der Blick auf die Gruppe der Armen: Mehr als
jede*r fünfte Arme ist minderjährig. Vor diesem Hintergrund wird in
dieser Expertise folgenden Fragen nachgegangen: Wie wirkt sich die
soziale Ungleichheit für die Kinder aus? Konkret: wie sieht es mit den
Konsummöglichkeiten der Familien aus? Steht ausreichend Geld zur
Verfügung? Wie viel Geld geben Eltern für ihre Kinder aus? Welche
Unterschiede zeigen sich im Vergleich der verschiedenen Familientypen?
Welche Entwicklung zeigt sich über die Zeit? Im Zentrum der Auswertung
steht die soziale Ungleichheit: Wie viel Geld geben die ärmsten Familien
für ihre Kinder aus? Für welche Zwecke? Wie groß ist der Abstand bei
diesen Ausgaben zum gesellschaftlichen Durchschnitt? Und: Wie weit ist
der Abstand zu den Ausgaben für die Kinder der reichsten Familien? Wie
hat sich das Verhältnis von „unten“ und „oben“ über die Zeit entwickelt?
Und schließlich: Welche Auswirkungen hat die soziale Ungleichheit für
die Teilhabe der Kinder? Inwieweit sind unter den analysierten
Bedingungen gleiche Entwicklungschancen für alle Kinder gegeben?” Hinweis auf die Expertise des Paritätischen Gesamtverbandes ‘Verschlossene Türen’ vom 1. August 2019 Montag, 5. August 2019
[Expertise des Paritätischen] Verschlossene Türen. Eine Untersuchung zu Einkommensungleichheit und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen
“…
Obwohl die Wirtschaft in den vergangenen Jahren gewachsen und die
Arbeitslosigkeit gesunken sind, verharrt die Armutsquote auf einem
Rekordstand. Die günstige ökonomische Entwicklung kommt bei den Armen
nicht an. Zudem zeigt der Armutsbericht, dass Familien – insbesondere
Alleinerziehenden-Haushalte und Paare mit drei und mehr Kindern – und
damit Kinder in besonderem Maße von Armut betroffen sind: 22,3 Prozent
der Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre sind arm. Kinder und
Jugendliche und deren Familien sind damit überdurchschnittlich von Armut
betroffen. Zudem zeigt der Blick auf die Gruppe der Armen: Mehr als
jede*r fünfte Arme ist minderjährig. Vor diesem Hintergrund wird in
dieser Expertise folgenden Fragen nachgegangen: Wie wirkt sich die
soziale Ungleichheit für die Kinder aus? Konkret: wie sieht es mit den
Konsummöglichkeiten der Familien aus? Steht ausreichend Geld zur
Verfügung? Wie viel Geld geben Eltern für ihre Kinder aus? Welche
Unterschiede zeigen sich im Vergleich der verschiedenen Familientypen?
Welche Entwicklung zeigt sich über die Zeit? Im Zentrum der Auswertung
steht die soziale Ungleichheit: Wie viel Geld geben die ärmsten Familien
für ihre Kinder aus? Für welche Zwecke? Wie groß ist der Abstand bei
diesen Ausgaben zum gesellschaftlichen Durchschnitt? Und: Wie weit ist
der Abstand zu den Ausgaben für die Kinder der reichsten Familien? Wie
hat sich das Verhältnis von „unten“ und „oben“ über die Zeit entwickelt?
Und schließlich: Welche Auswirkungen hat die soziale Ungleichheit für
die Teilhabe der Kinder? Inwieweit sind unter den analysierten
Bedingungen gleiche Entwicklungschancen für alle Kinder gegeben?” Hinweis auf die Expertise des Paritätischen Gesamtverbandes ‘Verschlossene Türen’ vom 1. August 2019
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