
„
Ich
bin euch allen zu Dank verpflichtet; euch allen tausend Dank und viele
Grüße. Im Angesicht eurer Freundschaft und eurer Solidarität finden sich
keine Worte. Ich glaube nicht, dass ich so viel Interesse und Einsatz
verdient habe. Ich möchte zunächst einmal detailliert erzählen, was wir
hier so machen und unter welchen Bedingungen wir leben. Entschuldigt,
dass ich mit Bleistift und nicht mit einem Kugelschreiber schreibe. Es
gab irgendwelche Probleme mit dem Geld und wir haben keine
Kugelschreiber mehr. Hier kann man nur einmal in der Woche einkaufen. Am
Montag müssen wir den Einkaufszettel für die Kantine einreichen, am
Mittwoch erhalten wir dann die gewünschten Produkte. Wenn du am Montag
kein Geld hast, musst du eben auf den nächsten Montag warten. Für Obst
und Gemüse geben wir den Einkaufszettel am Dienstag ab, am Donnerstag
erhalten wir dann das Obst und das Gemüse. Da ich noch immer keine
vegane Nahrung erhalte [Max ist u.a. Tierbefreiungsaktivist und ernährt
sich vegan; Anm. d. Red.], sind [diese Obst- und Gemüseeinkäufe] umso
wichtiger. Was ich damit sagen will, ist, dass hier nicht alles so
einfach läuft, manchmal mangelt es uns auch an Stiften und Papier….“ – so beginnt „
Von unnützen Gesprächsangeboten und fehlenden Stiften“ von Max Zirngast am 31. Oktober 2018 
auf der Kampagnenseite zu seiner Freilassung: Ein Brief den der
Gefangene am 18. Oktober geschrieben hatte und worin er den
Gefängnisalltag beschreibt… Siehe dazu auch den Verweis auf unseren
bisher letzten Beitrag zur Kampagne für die Freilassung von Max Zirngast
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