Freitag, 30. November 2018

Gewalt gegen Frauen in Österreich steigt

Laut den neuesten Studien ist in Österreich eine von fünf Frauen körperlicher oder sexueller Gewalt ausgesetzt. Es gab 2017 34 Morde und 43 Mordversuche die dokumentiert wurden, was europaweit ganz vorne liegt.
Auch die Anzeigen gegen Vergewaltigungen und verschiedene „Beziehungstaten“ steigen weiter stetig. Das hier eine riesige Dunkelziffer, auch international, nicht eingerechnet wird liegt auf der Hand. Was dazukommt ist, dass für 2019 von der Regierung 1 Million Euro bei Frauenvereinen gekürzt werden.
Frauen sind immer mehr der Gewalt einzelner Männer, aber auch des Staates ausgesetzt. Durch Kürzungen und Streichungen von Gewaltschutzeinrichtungen und Polizeiprojekten „gegen die Gewalt an Frauen“ wird auch klar, dass der Staat nicht einmal mehr so tut als ob er den Frauen helfen will.
Und die Nazis von der Vikings Security, die seit kurzem ungehindert durch mehrere österreichische Städte patroullieren, um Präsenz zu zeigen und MigrantInnen einzuschüchtern, sind nur Teil dieses Kurses des offener werdenden Faschismus, der vor allem Frauen hart trifft.
Wir sehen, dass für Frauen zu großen Teilen heute schon kein Verlass ist auf die Polizei und andere staatliche Einrichtungen. Gerade Flüchtlinge, Migrantinnen und Prostituierte bekommen das stark zu spüren. Die Antwort gegen die Gewalt gegen Frauen sollte sein, dass sich Frauen unabhängig von staatlichen Förderungen und dergleichen organisieren und gegen alle Erscheinungsformen des Patriarchats kämpfen müssen. Vor allem müssen sie aber sehen, dass das Patriarchat ein hartes Unterdrückungsinstrument gegen alle Frauen ist und Teil des kapitalistisch/imperialistischen Systems ist, und somit der Widerstand und Kampf der Frauen sich auch gegen dieses ganze System der Unterdrückung und Ausbeutung richten muss.

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