Freitag, 29. Juni 2012

GEHEN EU-GIPFELSTÜRMER ÜBER MERKELS LEICHE BEI „EURO-RETTUNG“?

Schwerste Spiegelfechtereien bei Champagner und Häppchen von Jens-Torsten Bohlke Kommunisten-online am 29. Juni 2012 – Nicht wenige Genossen der Belgischen Arbeiterpartei (PVDA/PTB) hielten sich vor ihren Computern gestern bis tief in die Nacht die Bäuche vor Lachen. Was war geschehen? ... „Van Rompuy will in Schritten Richtung Eurobonds“ ... Erst einen Tag zuvor hatte die belgische bürgerliche Tageszeitung De Tijd in ihrer Schlagzeile vermeldet „Van Rompuy will in Schritten Richtung Eurobonds“. Van Rompuy gehört zum bürgerlichen Poltikzirkus in Belgien, welcher sich nur noch mit Humor ertragen läßt! Daß sich derselbe bürgerliche Politikzirkus auf die EU-Ebene übertragen ließe, hatten sich aber selbst die Kommunisten in Belgien bisher nicht ausmalen können. ... Merkel: „Hier kommen keine Eurobonds, solange ich lebe“ ... Mit seinem Vorpreschen zugunsten der „Eurobonds“ hatte Van Rompuy jedoch ein lustiges Eurobonds-Gerangel bei den EU-Schwergewichten inmitten ihrer immer rascher aufeinanderfolgenden Krisengipfel-Shows losgetreten. Die Reaktion folgte binnen Stunden! Ein weiterer Genosse funkte in das Internet: „Heute in De Morgen: 'Merkel: 'Hier kommen keine Eurobonds, solange ich lebe'.“ „Noch keine Truppenbewegungen an der Grenze?“ Und weiter funkte er: „An der Grenze bleibt alles ruhig, Dort wurden keine Truppenbewegungen signalisiert.“ (Gemeint ist sicherlich die belgisch-deutsche Grenze.) Belgische Genossen lieben sarkastischen Humor, und immer mehr lachten in die spöttelnde Runde. Sollte es das gewesen sein? Wer das denkt, kennt unsere freundlichen Nachbarn in Belgien nicht ... „Natürlich keine Truppenbewegung. Unser Wecker steht jetzt auf osteuropäische Zeit..“ Dies funkte ein anderer Genosse und erntete für diese eigentlich makabren Worte ebenfalls die Zustimmung von allen. Gelungene Anspielung auf „Raketenschild“ und sonstige Truppenbewegungen der NATO möglichst nahe Moskaus. Aber wenn Merkel äußert, das etwas nur über ihre Leiche geschehen würde, dann kann dies nur weiter den Stachel der bissigen belgischen Genossen löcken ... und schon folgte die nächste Meldung: Di Rupo heute im Parlament: „Ich hoffe, daß Frau Merkel lange lebt.“ Di Rupo ist belgischer Premier und Vorsitzender des Parti Socialiste in der Wallonie. Seine öffentliche Äußerung lieferte eine erneute Steilvorlage für unsere belgischen Genossen, die natürlich binnen Minuten reagierten, zum Beispiel mit solchen Worten: „Na schön... Ich bin nicht einverstanden mit Di Rupo, von mir aus kann sie verrecken... und er gleich mit... zusammen mit Ward De Bever....“ Zu diesen Kommentaren gab es auch wieder breiteste Zustimmung. Mehr mußte dann auch nicht mehr hinzugefügt werden. Jedenfalls amüsierten sich etliche Genossen köstlich!

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