Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)
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zu aktuellen Kampagnen
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Liebe Freund*innen, liebe Mitstreiter*innen,
die BAYER-HV liegt hinter uns, aber die Coordination ruht nicht! Wir schauen BAYER durchgehend auf die Finger. Und so halten wir auch in dieser Mail wieder einige News bereit. Unten in der Aufstellung findet Ihr die Infos, die Auskunft darüber geben, was bei uns gerade los ist.
Solidarische Grüße
Marius Stelzmann
Marius Stelzmann
#Tag der BefreiungKein Schlussstrich für BAYER/IG Farben!
#Neue Studien-ErgebnisseBAYER-Pestizid Dicamba erhöht die Krebs-Gefahr!
#EU Pestizid-ErlaubnisBrüssel knickt vor BAYER & Co. ein!
#BAYER geht in BerufungJuristischer Kampf gegen Glyphosat-Geschädigte!
#Repression gegen Aktivist*innenKonzerngerechte Justiz!
# Tag der BefreiungKeine Zäsur für BAYER/IG Farben!
Diesen Mai jährte sich zum 75. Mal die Befreiung Deutschlands vom Faschismus. Grund genug für die CBG, auf die Verantwortung BAYERs für die Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus hinzuweisen. Denn BAYER hatte zusammen mit anderen Konzernen die IG FARBEN gegründet, die nicht nur das Zyklon B für die Vernichtungslager der Nazis herstellte, sondern in Auschwitz auch ein eigenes KZ unterhielt. Das Stichwort BAYER hat dazu bereits 2013 einen grundlegenden Artikel veröffentlicht, den ihr hier finden könnt.
# Neue Studien-ErgebnisseBAYER-Pestizid Dicamba erhöht die Krebs-Gefahr!
Eine Untersuchung der US-amerikanischen „National Institutes of Health“ (NIH) ergab, dass der von BAYER und anderen Agro-Konzernen vermarktete Pestizid-Wirkstoff Dicamba für Landwirt*innen die Wahrscheinlichkeit erhöht, an Leber- und Gallenwegkrebs zu erkranken. Bei Farmer*innen, welche die Substanz intensiv nutzen, stieg die Gefahr gegenüber solchen, welche den Stoff nicht einsetzen, um den Faktor 1.8. Das Leukämie-Risiko nahm ebenfalls zu. Mit Dicamba erweist sich nach Glyphosat nun ein weiteres BAYER-Mittel als krebserregend.
Dicamba wurde mittlerweile in den USA verboten, aber aus einem anderen Grund, wie unsere US-amerikanische Kooperationspartnerin Carey Gillam in einem Artikel berichtet. Lest unsere Presse-Mitteilung zu den Studienergebnissen hier.
# EU Pestizid-ErlaubnisBrüssel knickt vor BAYER & Co. ein!
Die EU lässt bei Nahrungsmittel-Importen Rückstände von Pestiziden zu, deren Nutzung auf ihrem eigenen Gebiet verboten ist. Ausdrücklich werden im Rahmen der neuen Landwirtschaftsstrategie „From farm to fork“ „Einfuhr-Toleranzen für Pestizid-Wirkstoffe, die in der EU nicht mehr genehmigt sind“ eingeräumt. Was das heißt: Gift auf unseren Tellern für mehr Profite für BAYER & Co.. Ein Erfolg für die Lobbyist*innen, unter dem alle leiden – nur die Profitrate des Leverkusener Gift-Riesen nicht.
# BAYER geht in BerufungJuristischer Kampf gegen Glyphosat-Opfer!
In die Prozesse der Glyphosat-Betroffenen kommt Bewegung. Nachdem zuletzt mehr als 125.000 Verfahren gegen BAYER/MONSANTO anhängig waren, geht der Konzern wieder in die Offensive. Damit die angestrebte Einigung in Form von Vergleichen für BAYER möglichst billig wird, müssen die Leuchtturm-Urteile, die den Betroffenen Hoffnung geben könnten, wieder gekippt werden. Das will BAYER nun in dem Berufungsverfahren erreichen, das am 2. Juni begann.
# Repression gegen Aktivist*innenKonzerngerechte Justiz!
Die CBG führt, wie ihr wisst, bereits seit einiger Zeit einen Prozess gegen die Einschränkung des Versammlungsrechts bei den Protesten zur Hauptversammung des Konzerns im Jahr 2017 durch BAYERs Inbeschlagnahme eines Großteils des „Platzes der Vereinten Nationen“. Daher sind wir mit konzerngerechten Urteilen bestens vertraut. Wenig überrascht, aber dennoch empört sind wir allerdings über das Urteil, welches das Amtsgericht Bonn einer Aktivistin auferlegt hat, der zur Last gelegt wird, bei den Hauptversammlungsprotesten im Jahr 2019 mit Sprühkreide BAYER-kritische Slogans auf den Boden des „Platzes der Vereinten Nationen“ aufgebracht zu haben.
In dem Prozess wurde bisher eine Person verurteilt: Zur Zahlung von unfassbaren 120 Tagessätzen à 10 Euro. Ein weiteres Verfahren steht noch aus. Die CBG ist solidarisch mit den Aktivist*innen und verurteilt die exzessiven Urteile gegen den zivilgesellschaftlichen Widerstand.
Denn: Konzern-Widerstand kostet auch 2020 Geld!
Für uns gibt es keine offizielle Förderung.
Da sorgt BAYER dafür. Wir sind auf Eure
Spenden und Förderbeiträge angewiesen.
Konzern-Widerstand muss weitergehen.
Für uns gibt es keine offizielle Förderung.
Da sorgt BAYER dafür. Wir sind auf Eure
Spenden und Förderbeiträge angewiesen.
Konzern-Widerstand muss weitergehen.
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Das internationale Netzwerk der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) organisiert seit 1978 erfolgreich Widerstand gegen einen der großen Konzerne der Welt. Rund um den Globus und zu allen mit der Erwirtschaftung der BAYER-Profite verbundenen Problemen. Die CBG versteht ihre Arbeit als Beispiel, um derart die Strukturen von Konzernverbrechen und Konzernwillkür konkret und verstehbar zu machen. Die CBG macht Mut gegen Konzernmacht, übt Solidarität mit Opfern und Betroffenen, informiert kontinuierlich die nationale und internationale Öffentlichkeit (u.a. mit der seit 1982 erscheinenden Zeitschrift Stichwort BAYER), organisiert Widerstand und Protest.
Wegen ihrer konsequent konzernkritischen Arbeit erhält die CBG keinerlei finanzielle Förderung und muss ständig um ihre Existenz kämpfen. Auch wenn alle bis auf eine Person ehrenamtlich arbeiten, geht es nicht ohne Geld. Wir brauchen Fördermitglieder. Und Spenden.
Bitte werde auch Du Fördermitglied*.Und / oder helfe mit einer Spende.Danke.* Wenn Du schon Fördermitglied bist,
dann bedanken wir uns ganz herzlich.
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Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)
Postfach 15 04 18
40081 Düsseldorf
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Vorstand
Uwe Friedrich, Dipl. Ing., Bonn
Brigitte Hincha, Erzieherin, Hennef
Axel Köhler-Schnura, Betriebswirt, Düsseldorf
Jan Pehrke, Journalist, Düsseldorf
Beirat
Dr. Erika Abczynski, Kinderärztin, Dormagen
Hiltrud Breyer, ehem. MdEP
Eva Bulling-Schröter, ehem. MdB, Ingolstadt
Wolfram Esche, Rechtsanwalt, Köln
Prof. Jürgen Junginger, Designer (i.R.), Krefeld
Prof. Rainer Roth, Sozialwissenschaftler, Frankfurt/M.
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