Mittwoch, 18. Dezember 2019
„Aber man streikt doch nicht an Weihnachten“ – der neueste Mobilisierungsversuch der französischen Regierung – mit unterschiedlichen gewerkschaftlichen Reaktionen, einhellig von den zahlreichen Vollversammlungen
Die Streikenden bei der Eisenbahn und im Nahverkehr – wo jeweils
Streikintensität und Beteiligung sehr groß und öffentlich spürbar sind
– stehen im Zentrum des jüngsten Versuchs der französischen Regierung,
gegen den Streik, mit dem ihre Rentenpläne verhindert werden sollen,
die Öffentlichkeit auf ihre Seite zu bringen. Was natürlich davon
ausgeht, dass auch in Frankreich über die Feiertage große (Familien-)
Reisetätigkeit vorhanden ist, und naheliegenderweise sich viele
Menschen fragen, wie sie das machen sollen. Dieser neue Versuch hat
bisher in den Umfragen nicht dazu geführt, dass die Unterstützung für
die Streikbewegung zurück gegangen wäre – er hat aber sehr wohl zu
unterschiedlichen Reaktionen auf Seiten der Gewerkschaften geführt,
sowohl, was die jeweiligen Organisationen insgesamt betrifft, als auch
auf den verschiedenen Vollversammlungen, die in wachsender Anzahl
stattfinden. Siehe dazu drei gewerkschaftliche Reaktionen und drei
Beiträge über Entschließungen von Streik-Vollversammlungen im Vorfeld
des erneuten Streiktages am 17. Dezember
https://www.labournet.de/?p=159440
Siehe dazu auch: Frankreich in Kenntnis der „Reform“pläne: Neuer
zentraler Aktionstag am 17. Dezember - Weihnachtspause oder nicht…?
Artikel von Bernard Schmid vom 13.12.2019 – wir danken!
https://www.labournet.de/?p=159322
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen