Bilder und ein Bericht dokumentieren die Demo und sind hier veröffentlicht: https://www.zwangspsychiatrie.de/bilder-zur-demo-und-mahnwache-in-bremen
Am Sonntag den 13.5.18 waren wir fast hundert Menschen, die sich mit Transparenten, Plakaten, Musik und vielen Rosen auf den Weg zum Klinikum Bremen-Ost machten, um dort wütend und solidarisch gegen die alltägliche menschenverachtende Praxis des psychiatrischen Systems Bremen-Osts (sowie anderswo) zu demonstrieren. Eine Praxis, welche Ahmet im Rahmen einer „Therapie“ in der forensischen Psychiatrie vor einem Jahr das Leben kostete....Lesen Sie mehr »---------------------------------------------------------------
Wie wichtig es ist, dass den Gewaltmaßnahmen insbesondere in der Forensik mit öffentlicher Aufmerksamkeit und Protest begegnet wird, zeigt dieser weitere, inzwischen bekannt gewordene Fixierungsversuch:
In Wiesloch (bei Heidelberg) wurde dabei zusätzlich zu der Zwangsmedikation auch noch Pfefferspray eingesetzt. Diese Gewaltanwendung endete mit dem Tod des Betroffenen. Der Südwestfunk berichtete am 14.5., dass die Staatsanwaltschaft Heidelberg gegen vier Pfleger und acht Polizeibeamte wegen Körperverletzung mit Todesfolge, gegen die behandelnde Ärztin sogar wegen fahrlässiger Tötung ermittele, siehe hier: https://tinyurl.com/ycr6jh99
-------------------------------------------------------------
Ein typisches Beispiel, wie sich eine von einem Gericht aufgezwungene Berufsbetreuung auswirken kann, wurde am Dienstag, 15.5. in der Sendung Fakt in der ARD gezeigt. Das Video ist hier zu sehen: https://tinyurl.com/ybxzzd9u
Frau Britta Otzen kritisierte die Betreuung ihrer Mutter im Pflegeheim. Das Heim reagierte mit Hausverbot. Ein sog. "Betreuungs"-Richter erklärte die zwei Vorsorgevollmachten, mit denen die Mutter ihre zwei Töchter gleichberechtigt bevollmächtigt hatte, die sich aber in ihren Entscheidungen uneins waren, für unwirksam. Die gerichtlich aufgezwungene Berufsbetreuerin verbot in Gefälligkeit zum Pflegeheim der Tochter den Besuch der Mutter, beantragte jetzt sogar ein Besuchsverbot für die ganze weitere Lebenszeit der Mutter!
Das Beispiel zeigt, wie aggressiv Gerichte und Berufsbetreuer vorgehen. Scheinheilig behaupten sie als Vorwand, das angeblich zum "Wohl" der Betroffenen zu tun. Damit so ein Vorwand bei sich widersprechenden Vorsorgebevollmächigten nicht geltend gemacht werden kann, ist es wichtig, dass so wie in der PatVerfü in der Bevollmächtigung vorbestimmt wird, wer von den Vorsorgebevollmächtigten "das letzte Wort" hat, siehe Abschnitt D) der PatVerfü:
Sollten sich Anweisungen meiner Vorsorgebevollmächtigten widersprechen, gilt die Anweisung des Bevollmächtigten mit der niedrigeren Ordnungszahl oben.------------------------------------------------
Wir feiern das 10 jährige Jubiläum der PatVerfü:
am Samstag 30. Juni ab 14 Uhr mit Grillen und Programm - das Wetter wird gut - auf dem kleinen Bunkerberg im Friedrichshain.
(Bitte alkoholische Getränke selber mitbringen).
--------------------------------------------------------------------------------
Dies sind Nachrichten des Werner-Fuß-Zentrums
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
http://www.psychiatrie-erfahrene.de
Unser Solidaritätsfonds zur Verteidigung notariell beurkundeter PatVerfü®, die beim LPE B-B in Kopie hinterlegt wurde, wird ausschließlich durch einseitige Unterstützungszahlungen gespeist. Um ihn zu unterstützen, bitte hier einzahlen:
RA Dr. Eckart Wähner, Treuhandkonto
bei der Deutschen Kreditbank
IBAN: DE09 1203 0000 1059 9283 80
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
http://www.psychiatrie-erfahrene.de
Unser Solidaritätsfonds zur Verteidigung notariell beurkundeter PatVerfü®, die beim LPE B-B in Kopie hinterlegt wurde, wird ausschließlich durch einseitige Unterstützungszahlungen gespeist. Um ihn zu unterstützen, bitte hier einzahlen:
RA Dr. Eckart Wähner, Treuhandkonto
bei der Deutschen Kreditbank
IBAN: DE09 1203 0000 1059 9283 80
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen