Die ZEIT Online, 8. Dezember 2015
Mexiko-Stadt (AFP)
Mehr als ein Jahr nach dem Verschwinden von 43 Studenten in
Mexiko hat eine Untersuchung die Zweifel an der offiziellen
Darstellung bekräftigt, dass die Entführungsopfer auf einer
Müllkippe verbrannt worden seien. Die Auswertung von
Satellitenbildern habe ergeben, dass es in der betreffenden
Region nur an einer Stelle größere Feuer gegeben habe, teilte
die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte am Montag
mit. Es handle sich dabei aber nicht um die Müllkippe in der
Stadt Cocula, auf der nach Angaben von Bandenmitgliedern die
Leichen der Studenten verbrannt worden sein sollen.
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