Im August hatten Rechte und Asylgegner gegen die Ankunft von Flüchtlingen protestiert. Dabei war es an mindestens zwei Tagen zu Straßenschlachten mit der Polizei gekommen. An einem dritten Tag gab es Auseinandersetzungen mit linken Gegendemonstranten.
Danach wurde die Polizei kritisiert, nur zwei Verdächtige festgenommen zu haben und keine hinreichende Strafverfolgung zu betreiben.
"Dieser Rückschluss ist falsch! Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun", stellte Polizeisprecher Thomas Geithner jetzt klar.
Ihnen werden die Tatbestände der Volksverhetzung, des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel, des besonders schweren Landfriedensbruchs, der Beleidigung, der (gefährlichen) Körperverletzung, der Bedrohung sowie Verstöße gegen das Versammlungs- und Sprengstoffgesetz vorgeworfen.
"25 Ermittlungsverfahren mit 20 Tatverdächtigen wurden bisher an die Staatsanwaltschaft Dresden abgegeben", so Geithner.
Die Mehrzahl der ermittelten Tatverdächtigen werde dem rechten Lager, einige auch dem linken Lager zugerechnet.
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