Sonntag, 21. Juni 2015
Die Hitlerkräfte zogen nach Distomo, schlachteten seine Einwohner und verbrannten das Dorf. Nachdem sie den Befehl gaben, dass alle in ihren Häusern bleiben sollten, fing das Morden an – noch nicht mal Säuglinge entkamen
Der wirkliche Ausweg liegt im Bruch
In seiner Erklärung am 15.06.2015 erwähnte der Generalsekretär des ZK der KKE, Dimitris Koutsoumbas über die Verhandlungen der SYRIZA-ANEL-Regierung mit der Troika der ausländischen Kreditgeber Folgendes:
„Heute werden die Illusionen vertrieben, dass es eine Verhandlung zugunsten des Volkes innerhalb der EU und des Kapitals geben kann.
Heute wird der Wahlkampf-Betrug von SYRIZA gegenüber dem griechischen Volk noch klarer, als sie versprach, dass sie effektiv für die Interesse des Volkes innerhalb der EU verhandeln könne.
Das Volk soll jetzt in den Vordergrund kommen, die Erpressungen überwinden, und das Terrorklima, welches von den Kreditgebern, der Regierung und den anderen Parteien der bürgerlichen Opposition ausgenutzt wird, damit das Volk neue volksfeindliche Verpflichtungen akzeptiert.
Die Tatsache, dass auf dem Tisch der Gespräche der Regierung mit den Kreditgebern neue volksfeindlichen Maßnahmen liegen – außer denen, die bereits im Regierungsvorschlag der 47 Seiten enthalten sind – beweist, dass der wirkliche Ausweg für das Volk nicht die Verhandlungen über die Bedingungen seiner Schlacht sind, sondern der Bruch, der nur einen einzigen Inhalt haben kann: Loslösung aus der EU, einseitige Streichung der Schulden, Vergesellschaftung der Monopole, mit dem Volk wirklich an der Macht“.
16.05.2015
Deutschland soll für Reparationen, Entschädigungen und Besatzungskredit unverzüglich zahlen
Am 10. Juni war der Generalsekretär des ZK der KKE, Dimitris Koutsoumbas, bei den Veranstaltungen für die 71 Jahre des Nazi-Massakers von Distomo anwesend.
Vor 71 Jahren, am 10. Juni 1944, fielen Distomo und seine Einwohner zum Opfer einer der größten Bestialitäten der Nazis. Nach einem kurzen Kampf mit einem Teil der ELAS in einer naheliegenden Gegend zogen die Hitlerkräfte nach Distomo, schlachteten seine Einwohner und verbrannten das Dorf. Nachdem sie den Befehl gaben, dass alle in ihren Häusern bleiben sollten, fing das Morden an. Noch nicht mal Säuglinge entkamen und auf der Liste der 218 Opfer erscheinen die Namen ganzer Familien, die umgebracht wurden: von den Großeltern bis zu deren Enkelkindern.
D. Koutsoumbas traf sich am Morgen mit dem Bürgermeister der Stadt, G. Georgakos, und sagte in seiner Erklärung: „Das Verbrechen der Nazis gegen Distomo und den anderen Märtyrerstädten überlebt heute immer noch in unserem Volk. Deutschland muss hier und jetzt nicht nur moralisch, sondern auch materiell die Reparation, die Entschädigungen und die Rückzahlung des Zwangskredites der Zeit der Besatzung vornehmen“.
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