Montag, 13. Januar 2020
„Was Indien an diesem Tag erlebt hat, war mehr als ein Protest-Generalstreik: Es war ein Aufbegehren gegen eine Regierung, die einen neoliberalen Klerikalfaschismus systematisch vorantreibt“
Jenseits des weltweit üblichen „Streits um Teilnahmezahlen“ bleibt zum
eintägigen Protest-Generalstreik am 08. Januar 2020 in Indien
festzuhalten: Es waren sehr, sehr viele Menschen, die sich an Streik,
Demonstrationen und Blockaden und sonstigen Aktionen beteiligt haben.
Und während die Entwicklung vom Generalstreik 2019 (siehe Verweis am
Ende dieses Beitrags) sich fortsetzte, dass eben auch und gerade viele
im informellen Bereich Beschäftigte sich am Streik beteiligten – was
sich 2020 vor allem zeigte in der massiven Beteiligung von Frauen in
verschiedenen Bereichen der „Sozialarbeit“ – so war es diesmal
insbesondere von Bedeutung, dass sich sowohl ländliche Organisationen,
als eben auch verschiedenste demokratische Gruppierungen beteiligten:
Auch, weil die Gewerkschaften, die für diesen Streiktag mobilisierten,
zu ihrem 12 Punkte-Forderungskatalog aus dem letzten Jahr, dieses Mal
einen 13. Punkt ergänzten: Die Streichung der diversen
(hindu-fundamentalistischen) neuen Staatsbürgerschaftsgesetze. Was in
einem Riesenland wie Indien einen der traditionellen „Schwachpunkte“
zu überwinden helfen könnte: Die oft bestehende Trennung verschiedener
sozialer Proteste und Bewegungen. Zum erneuten Generalstreik in Indien
eine kleine aktuelle Materialsammlung, inklusive zweier Ausschnitte
von Telefonaten „am Tag danach“...
https://www.labournet.de/?p=160439
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