Wir unterstützen den Arbeitskampf von G. Dettling: Er arbeite seit
2008 als Elektronikentwickler im boomenden mittelständischen Betrieb
ELTAKO GmbH in Fellbach. Die erste Kündigung erhielt er 2012, seine
Arbeitsleistung wäre ungenügend. (Einen ausführlichen Artikel darüber
findet ihr hier: https://heise.de/-2027019) Den
Kündigungsschutzprozess hatte er gewonnen, ebenso die darauf folgende
betriebsbedingte Kündigung. Die Firma, stellt Smart-Home-Geräte her,
und behauptete keine Arbeit mehr zu haben. Auch diesen Prozess hatte
er jeweils vor dem Arbeitsgericht und dem Landesarbeitsgericht
gewonnen. Nach drei Jahren Freistellung, folgte die Wiedereinstellung,
allerdings nicht mehr am bisherigen Arbeitsplatz und auch nicht mehr
in der Entwicklungsabteilung, sondern in der ehemaligen
Produktionshalle, ohne Kollegschaft, als einziger im Raum. Dafür, dass
er in seinem Beruf als Elektronikentwickler und mündiger Bürger
selbständig gehandelt hatte und er sich ins Internet eingeloggt hatte,
wurde er zum Dezember 2017 gekündigt - fristlos. Er legte
Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht ein. Es kam erst 8 Monate
nach der Kündigung, im August 2018, zur ersten Gerichtsverhandlung.
Parallel zum Kündigungsschutzverfahren - nun in Berufung - hat er vor
Jahreswechsel eine weitere Klage auf Schmerzensgeld wegen
vertragswidriger Beschäftigung beim Arbeitsgericht eingereicht. Um
gegen Mobbing und konkret gegen das Urteil des Arbeitsgerichts wegen
der fristlosen Kündigung vorgehen zu können, braucht er Unterstützung:
Verbreitet den Termin auch in eurem Bekanntenkreis und wirbt um
solidarische UnterstützerInnen beim Prozeß. Wer als
ProzessbeobachterIn teilnehmen kann am Dienstag, 14.01.2020 (9:15 Uhr,
Landesarbeitsgericht Stuttgart, Börsenstraße 6, Saal 2 EG) kann sich
gerne bei uns melden!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen