Montag, 6. Januar 2020

Arbeitskampf seit 2012 bei ELTAKO GmbH in Fellbach: Stress und Mobbing sowie Kündigungen: Nächster Berufungstermin am Dienstag 14.01.2020

Wir unterstützen den Arbeitskampf von G. Dettling: Er arbeite seit 
2008 als Elektronikentwickler im boomenden mittelständischen Betrieb 
ELTAKO GmbH in Fellbach. Die erste Kündigung erhielt er 2012, seine 
Arbeitsleistung wäre ungenügend. (Einen ausführlichen Artikel darüber 
findet ihr hier: https://heise.de/-2027019) Den 
Kündigungsschutzprozess hatte er gewonnen, ebenso die darauf folgende 
betriebsbedingte Kündigung. Die Firma, stellt Smart-Home-Geräte her, 
und behauptete keine Arbeit mehr zu haben. Auch diesen Prozess hatte 
er jeweils vor dem Arbeitsgericht und dem Landesarbeitsgericht 
gewonnen. Nach drei Jahren Freistellung, folgte die Wiedereinstellung, 
allerdings nicht mehr am bisherigen Arbeitsplatz und auch nicht mehr 
in der Entwicklungsabteilung, sondern in der ehemaligen 
Produktionshalle, ohne Kollegschaft, als einziger im Raum. Dafür, dass 
er in seinem Beruf als Elektronikentwickler und mündiger Bürger 
selbständig gehandelt hatte und er sich ins Internet eingeloggt hatte, 
wurde er zum Dezember 2017 gekündigt - fristlos. Er legte 
Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht ein. Es kam erst 8 Monate 
nach der Kündigung, im August 2018, zur ersten Gerichtsverhandlung. 
Parallel zum Kündigungsschutzverfahren - nun in Berufung - hat er vor 
Jahreswechsel eine weitere Klage auf Schmerzensgeld wegen 
vertragswidriger Beschäftigung beim Arbeitsgericht eingereicht. Um 
gegen Mobbing und konkret gegen das Urteil des Arbeitsgerichts wegen 
der fristlosen Kündigung vorgehen zu können, braucht er Unterstützung: 
Verbreitet den Termin auch in eurem Bekanntenkreis und wirbt um 
solidarische UnterstützerInnen beim Prozeß. Wer als 
ProzessbeobachterIn teilnehmen kann am Dienstag, 14.01.2020 (9:15 Uhr, 
Landesarbeitsgericht Stuttgart, Börsenstraße 6, Saal 2 EG) kann sich 
gerne bei uns melden!

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