Sonntag, 4. November 2018

Obdachlose Johanna stirbt auf Hamburger Parkbank den Kältetod


Die 43-jährige Obdachlose Johanna ist tot. Sie starb in Hamburg auf einer Parkbank den Kältetod.
Symbolbild. Foto: Pixabay



Es gibt Nachrichten, die es in einem Land wie Deutschland im Grunde genommen einfach nicht geben dürfte. Der Tod der 43-jährigen Johanna, einer Obdachlosen in Hamburg, gehört zu diesen Nachrichten. Johanna wurde nicht bei einem Verkehrsunfall getötet; sie fiel auch nicht einem traumatisierten Messer-Migranten zu Opfer. Sie erlag keiner Herzattacke oder den Folgen eines Schlaganfalls. Johanna wurde mitten in der zweitgrößten Stadt Deutschlands auf einer Parkbank elendig verrecken gelassen. Die 43-jährige Obdachlose starb, wie es so unpassend und distanziert heißt, den Kältetod.
Merkel hat sich hingestellt und feist und frech behauptet, dass es den Menschen in diesem Land so gut ginge wie noch nie in der Geschichte Deutschlands. Hier sei das Land, in dem wir gut und gerne leben. So ganz stimmt das aber nicht. Immer mehr Menschen werden abgehängt, immer mehr Menschen geht es einfach nicht gut. Nie zuvor waren Kinderarmut, Altersarmut und Erwerbsarmut so groß wie jetzt. Nie zuvor war die Zhal der Mulitjobber so groß wie jetzt. Nie zuvor war die Zahl derer, die trotz einer Erwerbstätigkeit auf Unterstützung vom JobCenter angewiesen sind, so hoch wie jetzt.
Eine Gruppe Menschen wird aber von den Altparteienpolitikern vollkommen aus deren Bewusstsein verdrängt: die immer größer werdende Anzahl der Obdach- und Wohnsitzlosen. Dabei leben sie mitten unter uns. Doch sie haben keine Lobbygruppen. An und mit ihnen können die sogenannten karitativen Gruppen kein Geld machen. Also blendet man ihre Existenz aus und lässt sie stattdessen auf einer Parkbank elendig verrecken.

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