Sonntag, 6. Dezember 2015
Der zweite Generalstreik gegen die Syriza-Regierung: Mobilisierung fortgesetzt
"Hatte man sich beim letzten Generalstreik gegen die – inzwischen mit
den Stimmen der Regierungskoalition aus linker Syriza und
nationalistischer Anel verabschiedete – Freigabe für die
Zwangsversteigerung von Wohnungen gewehrt, so ging es am Donnerstag
vor allem um die anstehenden Verschlechterungen im Rentensystem. Zwar
sind die Details hierfür noch nicht ausgehandelt, die zentralen Achsen
jedoch stehen bereits fest, wie ein Demonstrant namens Kostas,
Mitglied der maoistischen Arbeitervereinigung ERGAS, im Gespräch mit
jW erläutert: Eine »allgemeinverbindliche Erhöhung des
Renteneintrittsalters auf 67 Jahre, die Senkung der Mindestrente auf
365 Euro und die Zusammenlegung aller Kassen in eine bei Angleichung
der Renten auf niedrigstem Niveau« seien beschlossene Sache. Dass er
selbst einmal Altersgeld beziehen wird, glaubt der 23jährige nicht
mehr. Als Arbeitsloser ist er derzeit auf die Rente der Mutter
angewiesen, für die er Kürzungen um etwa 20 Prozent befürchtet" - aus
dem Bericht "Syriza streikt mit" von Heike Schrader am 04. Dezember
2015 in der jungen welt, worin deutlich wird, dass die Mobilisierung,
insbesondere im öffentlichen Dienst, stark war
http://www.jungewelt.de/2015/12-04/001.php
Siehe dazu auch zwei weitere aktuelle Berichte und einen Hintergrundbeitrag
http://www.labournet.de/?p=90045
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