Freitag, 10. Mai 2013
Mexico: Vorsicht: Lehrer außer Kontrolle
In Mexiko wurden tausende Lehrer aus Wut über Veränderungen im Schuldienst gewalttätig.
Seit mehreren Wochen protestieren die Lehrer im Westen Mexikos gegen eine neue Reform des Schulwesens. Diese Bildungsreform sieht befristete Arbeitsverhältnisse und Probezeiten bei Neueinstellungen vor sowie regelmäßige Leistungskontrollen der Pädagogen. Außerdem sollen die begehrten Lehrerstellen nun nicht mehr an Verwandte „vererbt“ werden dürfen. Die Lehrer in Mexiko befürchten sogar, dass mit dieser neuen Bildungsreform auch viele Entlassungen einhergehen.
Über diese Veränderungen sind die meisten mexikanischen Lehrer jedoch sehr wütend. In den letzten Tagen wurden die Demonstrationen allerdings immer gewaltvoller. Sie blockierten zum Beispiel die Autobahn zwischen Mexiko-Stadt und Acapulco an der Pazifikküste und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei. Teilweise waren einige Demonstranten sogar bewaffnet. Nun erreichten die Streiks jedoch ihren Höhepunkt. Die Pädagogen stürmten in die Büros der Politiker, welche das Gesetz beschlossen hatten und steckten Möbel in Brand, beschmierten die Wände und schlugen Fenster ein. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand.
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