Samstag, 24. August 2019
5.000 neue Feuer in 3 Tagen (nicht nur) am Amazonas: „Tage des Feuers“ brasilianischer Großgrundbesitzer? Im Sinne eines Präsidenten, der sich selbst „Kapitän Motorsäge“ nennt?
„... Der Amazonas brennt. Satellitenbilder zeigen riesige Rauchwolken.
Schon seit rund zwei Wochen brennen gewaltige Flächen des tropischen
Regenwaldes im Amazonasbecken und an den Grenzen zu Paraguay.
Begünstigt werden die Brände von einer Dürre und einer durch durch
jahrzehntelangen Raubbau bedingten Schwächung des Waldes. Doch
verursacht wurden sie offenbar durch Brandstiftung, durch eine
konzertierte Aktion von Rinderzüchtern, die, ermutigt von einem
rechtsradikalen, Völkermord gutheißenden Präsidenten, ein Zeichen
setzen wollen: Wir machen weiter bis zum letzten Baum. So wie wir
Umweltschützer, Kleinbauern, Landlose und Indigene ermorden lassen, so
gehen wir auch gegen die Ressourcen unseres Landes und des ganzen
Planeten vor. Rücksichtslos, über alle Maßen gewalttätig und einzig
auf unseren Profit bedacht. Kapitalismus zur Kenntlichkeit entstellt.
Millionen Menschen in aller Welt sind außer sich. Die Hashtags
#PrayforAmazonia und #ActforAmazonia machen die Runde. Eine besondere
Dramatik bekommen die Ereignisse durch die erneute Beschleunigung der
Entwaldung nach Jahren des Rückgangs und wissenschaftlicher Warnungen,
nach denen sich der Wald auf einen Wendepunkt zubewegt, ab dem es nur
noch abwärts geht und eine Erholung auf natürlichem Wege unmöglich
wird...“ – aus dem Beitrag „Klimakrise: Der Amazonas brennt“ von
Wolfgang Pomrehn am 21. August 2019 bei telepolis, worin auch noch die
Brände an der Grenze zu Paraguay angeführt sind – und das in
Vorbereitung befindliche Freihandelsabkommen mit der EU, mit dem das
Agrarkapital neue Profitmöglichkeiten wittert... Siehe dazu eine
aktuelle Materialsammlung sowohl zur aktuellen Entwicklung wie auch zu
ihren Hintergründen sowie Protesten
http://www.labournet.de/?p=153450
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