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+++ Brandenburg hat die Wahl +++
Berlin. Bei der Landtagswahl in Brandenburg wird ein spannendes Duell der Parteien um den Spitzenplatz erwartet. Nach den jüngsten Umfragen deutete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der regierenden SPD und der extrem rechten AfD um Platz eins an, während CDU, Grüne und LINKE mit deutlichem Abstand dicht beieinander lagen. Möglich ist auch, dass die FDP und die Freien Wähler den Einzug ins Parlament schaffen.
Rund zwei Millionen Menschen in Brandenburg sind am heutigen Sonntag zur Landtagswahl aufgerufen. Die Wahlkämpfer warben bis zuletzt mit viel Parteiprominenz um Stimmen. Potenzial sahen die Parteien im Schlussspurt vor allem bei den Unentschlossenen. Den Umfragen zufolge hatten zuletzt noch 40 Prozent der Bürger nicht entschieden, ob und wen sie wählen wollen.
Die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke lag in der letzten Umfrage vor der Wahl, dem ZDF-»Politbarometer« vom Donnerstag, mit 22 Prozent vorn. Die AfD kam knapp dahinter auf 21 Prozent. Die CDU erreichte 16,5 Prozent, die Grünen kamen auf 14,5 Prozent, die Linke lag bei 14 Prozent. Nach der Umfrage würde die FDP mit 5 Prozent den
Sprung in den Landtag schaffen. Die Freien Wähler erreichten 4 Prozent, sie haben aber Chancen, über ein Direktmandat einzuziehen.
Sprung in den Landtag schaffen. Die Freien Wähler erreichten 4 Prozent, sie haben aber Chancen, über ein Direktmandat einzuziehen.
Nach den Umfragewerten hätte die rot-rote Koalition keine Mehrheit mehr. Möglich wäre aber ein rot-grün-rotes Bündnis. Die Grünen haben sich bisher offen für Koalitionen mit allen Parteien außer der AfD gezeigt. Sie flirteten aber ganz offen mit der CDU, während sie an Woidkes Politik deutliche Kritik äußerten. Theoretisch möglich wäre auch ein Bündnis von SPD, CDU und Grünen.
CDU-Spitzenkandidat Ingo Senftleben hat trotz deutlichem Widerstand in seiner Partei auch eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei nicht ausgeschlossen, zu der sich auch die Grünen gesellen könnten. Mit der AfD unter Andreas Kalbitz, der dem völkisch nationalitischen »Flügel« in der Partei zugerechnet wird, wollen die anderen Parteien nicht koalieren. Agenturen/nd
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Im Landtagswahlkampf 2014 hatte Andreas Büttner noch für die FDP um Stimmen geworben. Er war damals sogar ihr Spitzenkandidat. Dann wurde er Sozialist.
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