
Am
Mittwoch dieser Woche, 30. Januar 2019, traf sich APEX – der
Zusammenschluss aller 17 Gewerkschaften im Öffentlichen Dienst Simbabwes
– mit der Regierung zu Gesprächen über die in den letzten Wochen
erhobenen Forderungen vieler Beschäftigter nach Lohnerhöhungen und der
Rücknahme der von der Regierung angewiesenen Preissteigerungen. Diese
Gespräche blieben abermals ergebnislos, die Regierung verweigert
weiterhin jegliche Zugeständnisse. Bei dem anschließenden Treffen der
Gewerkschaften unter sich war der einzige Tagesordnungspunkt
ursprünglich, sich im Falle des Scheiterns der Gespräche auf ein Datum
für einen Protest-Generalstreik zu einigen. Auch dies blieb aber
ergebnislos – die Reaktionen der Gewerkschaften auf die Repression der
vergangenen Wochen – und die Ankündigung, besser Androhung, weiterer
Gewalt – waren ausgesprochen unterschiedlich. Während die
Lehrergewerkschaften an dem bereits im Vorfeld gefassten Streikbeschluss
festhielten, zuckten andere Gewerkschaften zurück. In der
Reuters-Meldung
„Zimbabwe’s public sector union backs down on strike, says situation is
volatile“ am 31. Januar 2019 bei euronews 
wird informiert, dass die Dachorganisation APEX vom Streikbeschluss
abrücke, wegen der „angespannten“ Lage im Land. Siehe dazu auch einen
aktuellen Beitrag zu den Drohungen gegen die Lehrergewerkschaft, die
weiterhin zum Streik aufrufen will und den Hinweis auf unseren bisher
letzten Beitrag zu den Protesten in Simbabwe:
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