Mittwoch, 12. Oktober 2016

Gerichtshof benennt Profiteure des kolumbianischen Bürgerkriegs…



„Untersuchungen des Obersten Gerichtshofes in Bogotá zufolge stehen 57 
multinationale und regionale Unternehmen unter Verdacht, den mehr als 
50 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt in Kolumbien mitfinanziert 
oder wirtschaftlich von ihm profitiert zu haben“ – so beginnt der 
Beitrag „Unternehmen in Kolumbien sollen von Krieg profitiert haben“ 
von Juliette Schlebusch am 10. Oktober 2016 bei amerika21.de, worin es 
im Weiteren auch noch heißt: „In welchem Maße die Firmen an den 
Verbrechen beteiligt sind, soll nach Angaben des Obersten 
Gerichtshofes im Rahmen der Übergangsjustiz, die Teil des 
Friedensabkommens zwischen der Rebellengruppe Revolutionäre 
Streitkräfte Kolumbiens (Farc) und der kolumbianischen Regierung ist, 
verhandelt werden. Das Strafmaß würde entsprechend festgelegt. Zu den 
betroffenen Unternehmen gehören der Bananenexporteur Chiquita Brands, 
die Getränkehersteller Postobón und Coca-Cola sowie der Erdölkonzern 
Ecopatrol und das Bergbauunternehmen Drummond...“
https://amerika21.de/2016/10/161896/unternehmen-verdacht

Siehe dazu auch: „Nach dem „Nein“ in Kolumbien: Wer hat gewonnen?“ am 
07. Oktober 2016 im LabourNet Germany und die vorhergehende 
Berichterstattung
http://www.labournet.de/?p=105331

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