Solidarität mit Alex E. und Kundgebung am Montag, 17.10., 16 Uhr vorm Amtsgericht
"Am Montag, dem 17.10. steht unser Genosse und Mitstreiter Alex E. vor
Gericht. Er soll die bereits beschädigte Sirene eines Polizeifahrzeugs
abgerissen und sie über den Wagen geworfen haben -> Sachbeschädigung.
Aus der Tatsache, dass sich hinter dem Fahrzeug ein Korridor für
abziehende Pegidist_innen befand, wird geschlussfolgert, dass der Wurf
diese verletzen sollte -> versuchte gefährliche Körperverletzung. Was
wir davon halten, erfahrt ihr in der Pressemitteilung unserer AG
Antifaschistische Aktionen oder auch auf unserer Kundgebung 16 Uhr am
Amtsgericht, Roßbachstraße 6…" Beitrag der FAU Dresden vom 16. Oktober
2016
https://dresden.fau.org/2016/10/prozess-zum-pegida-geburtstag-solidaritaet-mit-alex-e-kundgebung-montag-16uhr-amtsgericht/
In der ebenfalls in obigem Beitrag dokumentierten Pressemitteilung der
FAU – AG Antifaschistische Aktionen heißt es: "… Vor einem Jahr
zelebrierte die Pegida-Bewegung in der Dresdner Innenstadt ihr
einjähriges Bestehen. Bis in die Nacht hinein kam es damals zu
Übergriffen von insgesamt wohl mehreren hundert militanten Rechten.
Nun geht am Montag um 16 Uhr der erste Prozess zu den Geschehnissen
zuende – ausgerechnet ein Prozess gegen einen Gegendemonstranten.
Vorwurf: Sachbeschädigung und versuchte gefährliche Körperverletzung.
Die Richterin ließ sich von den Aussagen zweier Zivilbeamt_innen
überzeugen. Sie hätten den Angeklagten unter vielen gleich Gekleideten
wiedererkannt – an dreckigen Schuhsohlen. Trotzdem plädierte die
Richterin zweimal während des Prozesses für eine Einstellung gegen
Auflagen, aufgrund der guten Sozialprognose. Staatsanwalt Ullmann
wollte jedoch scheinbar unbedingt eine Verurteilung erreichen. Die
Gewerkschaft FAU verurteilt diesen skandalösen Prozess. Sie beteiligt
sich an einer Solidaritätskundgebung und sammelt Geld, um die
Prozesskosten des Mitglieds mitzutragen…"
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