Montag, 17. Oktober 2016

Aus dem Gefängnis zurück: 4 Gespräche mit indischen Maruti-Suzuki-Arbeitern


Der Kampf bei Maruti-Suzuki – mindestens seit dem Jahr 2012 – ist, 
heute zusammen mit dem der Hondabelegschaft in Takepura, ein 
exemplarischer für die Verhältnisse in der indischen Fahrzeugindustrie 
gewordener. Noch lange nicht abgeschlossen, sind heute die meisten der 
rund 150 damals inhaftierten Kollegen – auf Kaution – frei gelassen. 
In einer kleinen Reihe von Interviews kommen einige von ihnen zu Wort. 
Und aus ihren Aussagen wird deutlich, dass die Hetzpropaganda gegen 
sie („alles radikale Drahtzieher“ so in etwa) nicht weiter von der 
Wahrheit entfernt sein könnte. Es handelt sich um ganz normale 
Kollegen, denen irgendwann die seltsame Gewerkschaft des Unternehmens 
dermaßen auf den Keks ging, dass sie beschlossen hatten, eine eigene 
zu organisieren. Und nachdem der erste Gründungskreis „aufgekauft“ 
worden war, machten andere einfach weiter – bis zu jenem Tag, an dem 
sie angeblich einen Manager umbrachten und seither auch zum Exempel an 
konstruierter krimineller Verfolgung wurden. Wir dokumentieren die 
vier Interviews aus The Hindu
http://www.labournet.de/?p=105661

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