Donnerstag, 2. August 2012
FÜR SOLIDARITÄT MIT DEN STAHLWERKERN GRIECHENLANDS
Die massive Einschüchterung wird nicht greifen
übersetzt von Jens-Torsten Bohlke
Athen, 20. Juli 2012, KKE-Website. (auf Kommunisten-online am 30. Juli 2012) – Ein langer Menschenauflauf aus Arbeitern, Gewerkschaftern, Massenorganisationen säumte die Seite der streikenden Arbeiter von Steelworks in Reaktion auf den Aufruf der Gewerkschaften und von PAME an alle, zu den Stahlwerkern zu kommen und die Solidarität mit ihnen zu verstärken, welche viele Menschen seit dem sich über 9 Monate jetzt schon hinziehenden Stahlwerkerstreik bekunden. Dies ist die Antwort der Arbeiterklasse auf den Angriff der Sondereinsatzkräfte der Polizei und die Anwendung von Tränengas gegen die Streikenden, welcher sich in den Morgenstunden des 20. Juli ereignete.
Die Arbeiter dieser Fabrik stehen seit 263 Tagen im Streikkampf. Sie kämpfen für ihre Arbeitsplätze und gerechte Löhne, die Wiedereinstellung der entlassenen Kollegen sowie gegen die demütigenden Hungerlöhne, welche das Unternehmen vorschlägt. Auf Weisung des Fabrikbesitzers Manessis und nach früherer Charakterisierung des Streiks als „illegal“ seitens der Gerichte führte die Regierung einen Großeinsatz aus, der darauf abzielt, den Streik zu unterdrücken. Dabei wurden 9 streikende Arbeiter an den Fabriktoren beim Schutz ihres heldenhaften Streiks verhaftet und zur Polizeistation gebracht. Jetzt stehen 6 Busse der Sondereinsatzkommandos der Polizei mit einer großen Zahl von schwerbewaffneten Polizisten an den Fabriktoren.
So reagiert die Regierung auf die gerechten Forderungen der Arbeiter nach Sicherung ihrer Arbeiterrechte und ein menschenwürdiges Leben für sich und ihre Familien. Die Regierung dient den Interessen der großen Konzerne. Gleichzeitig wandte sich telefonisch Genosse Spyros Chalvatzis, Mitglied des ZK der KKE und der Abgeordnetenfraktion der KKE im griechischen Parlament, an den Minister für Öffentliche Ordnung, Nikos Dendias. Genosse Spyros Chalvatzis forderte den Abzug der Sondereinsatzkommandos der Polizei und die Freilassung der im Streik stehenden festgenommenen Arbeiter.
Die Stellungnahme des Pressebüros des ZK der KKE teilt u.a. dazu mit: „Die Parlamentariergruppe der KKE wird weiterhin innerhalb und außerhalb des Parlaments Unterstützung leisten und Solidarität mit dem gerechten und heldenhaften Kampf der Stahlwerker und aller durch den politischen Kurs der Dreiparteienregierung aus ND, PASOK und Demokratischer Linken und des politischen Kurses der EU und der Monopole verarmenden und ruinierten Arbeiter bekunden.“
Quelle: http://inter.kke.gr/
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