Donnerstag, 2. August 2012

Gentechnik-Seilschaften: Newsletter am 30.7.2012

************www.biotech-seilschaften.de.vu************** DARF GERNE WEITERGELEITET WERDEN ... GANZ ODER TEXTWEISE *************Verfasst von: Jörg Bergstedt*************** Hallo, ich grüße Euch aus der Projektwerkstatt Saasen, wo ich zwischen Veranstaltungen, Aktionen, Fahrten und Camps gerade bin. Die beiden Top-Nachrichten sind: - Ort und Zeit des InnoPlanta-Forums stehen fest - Zwei von drei der verbliebenen Genversuchsfelder existieren nicht (mehr) Genauer: 1. InnoPlanta-Forum 2012: Es rückt näher … Ort und Termin: Dienstag, 4. September, 10-17 Uhr – und NICHT in Üplingen, sondern in Gatersleben!!! Da, wo die größte Genbank liegt, wo seit Jahren Gentechnik-Firmen rumpfuschen, die ersten Bioparks vor über 10 Jahren entstanden – dorthin kehrt die Gemeinde der Seilschaften zurück. Das Programm ist erbärmlich: Die peinlichsten Figuren stellen selbst die überwiegenden ReferentInnen, diskutieren weitgehend mit sich selbst. Einen besonderen Schwerpunkt hat das Ganze nicht. Guckt es Euch selbst an: http://www.innoplanta.de/fileadmin/user_upload/Pdf/Pdf_Innoplanta-Forum/Flyer_InnoPlanta_Forum_2012.pdf Wir rufen jetzt dazu auf, Busse, Fahrgemeinschaften und mehr klarzumachen. Gatersleben hat den Vorteil, auch per Zug gut erreichbar zu sein. Wir wollen den Gentechnik-Seilschaften deutlich zeigen: Wir wollen Euch nicht (mehr)! Aktionsideen dazu: - Große „rote Karten“ basteln und entgegenhalten (möglichst alle) - Straßenmusik, -theater, Transparente … Wir werden Versammlungen an allen Zufahrtsstraßen anmelden (von Nord nach Süd entlang der Straße „Schwabeplan“. 2. Die Lage an den drei Versuchsfeldern, die 2012 in Doitschland geblieben sind: Ich habe mit einem Filmteam alle drei Felder besucht. Hier mein Ergebnis (die Filme wäre auch anguckbar – aber ist alles Rohmaterial beim Filmteam, also nicht hier; ich war eher als "Experte" dabei). Feld Monsanto-Rüben Nienburg-Gerbitz: - Weiterhin bewacht - völlig ver"un"krautet (Melde usw.) - Laut Aussage der Bauern auf Nachbarfeldern seit langem niemand mehr auf dem Feld Meine Bewertung: - Das wäre ein Hinweis, dass das Feld entweder zerstört ist oder nie eines war (Verdacht besteht seit einiger Zeit, dass dieses Feld 2012 und auch schon 2011 nur simuliert wurde; dazu passt die Information von NachbarInnen des letztjährigen Monsanto-Rübenfeldes in Sagerheide/Rostock, dass dort massenweise Rüben durchwachsen, aber sich niemand drum kümmert - das wäre entweder illegal oder die wissen, dass es gar keine gv-Rüben sind) Feld BASF-Kartoffeln Baalberge: - Hier kursiert ein BekennerInnenbrief der Zerstörung (ca. 1 Monat alt). - Vor Ort ließen sich aber keine Beschädigungen erkennen. - Feld wird bewacht. Meine Bewertung: Das Feld steht noch, zumindest weitgehend. Wenn der BekennerInnenbrief echt ist, war das wohl eher ein Versuch der Feldbefreiung mit eher Null-Wirkung. Feld BASF-Kartoffeln Gatersleben - Liegt auf dem eingezäunten IPK-Gelände (wo auch das InnoPlanta-Forum stattfinden soll) - Überwachung durch gleiche Kamera-/Wärmebildausstattung wie 2008 bei Genweizenfeld plus Wachperson - Klar erkennbar 100% zerstört (alle Kartoffeln gleichmäßig braun), mit Teleobjektiv gefilmt - an IPK-Pforte wurde dem Kamerateam trotzdem gesagt, dass das Feld bestens wachse und unbeschädigt sei. Meine Bewertung: Das Ding ist tot. Die Aussage am Eingang zeigt, das das Verschweigen die Strategie ist. Soweit die beiden wichtigsten Info. Macht Euch also bereit für den 4.9. – wir sehen uns … und nun noch die üblichen Kurznachrichten aus den Seilschaften. Beste Grüße aus der Projektwerkstatt in Saasen … Jörg B. P.S. für alle, die selbst Spürhunde sein wollen. Das Bundesumweltministerium hat eine Broschüre zum Akteneinsichtsrecht nach Umweltinformationsgesetz herausgegeben. Lässt sich gratis in Papierform bestellen oder downloaden unter http://www.bmu.bund.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/broschuere_aarhus_bf.pdf ******************** NEUES AUS DEN SEILSCHAFTEN Hetzen und dann Gegenmeinungen zensieren als unsachlich: Die ZEIT Liest sich lustig. Am 18.1.2012 hat die Wochenzeitung „Die ZEIT“ einen Niedermetzler gegen Gentechnik-KritikerInnen verfasst. Auszüge: „die Gegner der Pflanzen-Biotechnik waren mächtiger. Nun ist die Saat der Angst aufgegangen. … Bald ist der deutsche Acker genfrei, … In der Kampagne gegen die Grüne Gentechnik haben nicht Argumente gesiegt, sondern eine irrationale Technik- und Wissenschaftsfeindlichkeit.“ Solche Zeilen sind pure Kampfideologie. Es fängt an mit der absurden Behauptung, deutsche Äcker seien „genfrei“ (soso, „WISSEN“-Redaktion) und nimmt ansonsten die Hunderten von Studien, Texten und Recherchen nicht zur Kenntnis, die von GentechnikkritikerInnen stammen – von denen zudem nicht einmal alle (mich eingeschlossen) grundsätzlich gegen die Gentechnik sind, sondern die aktuellen Ziele und Methoden kritisieren. Richtig absurd und ideologisch wird es aber erst, wenn dann haufenweise kritische Kommentare zensiert werden mit dem Argument: „Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und beteiligen Sie sich nur wenn Sie einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion leisten wollen. Danke, die Redaktion.“ Nach diesen Maßstäben hatte der Hauptartikel wegzensiert gehört. Neuer Bauernverbands-Präsident Aus "Neuer Chef beim Bauernverband: Bald noch dickere Kartoffeln", in: taz, 27.6.2012 „Der Bauernverband hat einen neuen Präsidenten. Der ist ein Vertreter der industriellen Landwirtschaft. Außerdem ist er der Gentechnik nicht ganz abgeneigt. ... Joachim Rukwied ist der neue Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), gewählt mit 95,4 Prozent der Stimmen.“ (http://www.taz.de/Neuer-Chef-beim-Bauernverband/!96236/) Schwache KritikerInnen? Auf einer Internetseite war über eine Veranstaltung des AStA an der Uni Greifswald zu lesen: „Unter anderem findet eine Podiumsdiskussion unter dem Thema „Genfreie Zone / Anitmatsch Tomate?“ in der Universitätsbibliothek am Beitz-Platz statt. Mit Professor Inge Broer von der agrar- und umweltwissenschaftlichen Fakultät aus Rostock, dem Leipziger Rechtswissenschaftler Professor Felix Eckardt, (ehemals Uni Rostock) sowie den Greifswaldern Professor Thomas Schweder (Institut der Biotechnologie), dem Umweltethiker Professor Konrad Ott und Dr. Martin Piehl, dem Vorsitzenden des Bauernverandes Mecklenburg-Vorpommerns, ist das Podium gut bestückt.“ ******************** SPRÜCHEKLOPFERiNNEN Neue Kandidaten für den InnoPlanta-Preis des objektivsten Journalisten bieten sich an: Dirk Maxeiner und Michael Miersch in "Die Welt", zitiert im im InnoPlanta/AGIL-Newsletter 2/2012 „Offenbar glauben viele Menschen an eine Zukunft, in der Biobauern die Bevölkerung ernähren und Homoöpathen die Kranken heilen. ... In der Kampagne gegen die grüne Gentechnik haben nicht Argumente gesiegt, sondern eine irrationale Technik- und Wissenschaftsfeindlichkeit.“ Jürgen Zywitzki, Geschäftsführer des Bauernverbandes Nordharz e.V., im InnoPlanta/AGIL-Newsletter 2/2012 Aus dem Land der Dichter und Denker, der genialen Wissenschaftler und Ingenieure ist eine Gesellschaft (meist gut situierter) Bedenkenträger und Verhinderer geworden, die als Ersatz für die nicht mehr vorhandenen Existenzängste neue Phobien entwickelt. ... Unser Land darf nicht den Anschluss an weltweite Entwicklungen verlieren. Ganze Seite mit Sprüchen Das ist nett. Die Gentech-Lobbyisten von EuropaBio (Dachverband der Gentech-Konzerne) haben auf "Choiceforeurope" haben Pro-Gentech-Sprüche gesammelt (siehe http://www.choiceforeurope.com/de/what-people-say/). Da labern Bill Gates & Co. Allerhand Zeux – überwiegend das Erwartbare, aber auch ein paar Überraschungen (oder vielleicht doch nicht so überraschend, aber von Menschen, die eigentlich zurückhaltender sein müssten ...). Jakob Opperer, Präsident der Bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft: „Es macht keinen Sinn, dass Bayern den Kopf in den Sand steckt, wenn es weltweit bereits 400 Millionen Hektar an transgenetischem Getreide gibt.“ AFSSA (französische Behörde für Lebensmittelsicherheit ... also das Pendant zum deutschen BVL - auch eine Hochburg der Seilschaften): „Die Einführung neuer Pflanzensorten, die resistent gegen Insekten sind, hätte einen doppelt positiven Effekt auf die Gesundheit, indem die Verbraucher nicht länger Insektiziden und Mycotoxinen ausgesetzt wären.“ Bob Geldof: „Ich bin ein großer GV-Verfechter und dazu gehört, dass wir (im Westen) es den Afrikanern nicht gestatten, genetisch modifizierte Lebensmittel zu nutzen, obwohl die Wissenschaft sich darüber einig ist, dass die Nutzung sicher ist. Ist das die Antwort auf alle Fragen? Nein, natürlich nicht. Doch es ist ein Teil der Antwort, wenn wachsendes Getreide ausdörren kann.” Patrick Moore, Gründungsmitglied von Greenpeace: „[Biotechnologie] macht die Landwirte wohlhabender, insbesondere in Entwicklungsländern, wo mehr Nahrungsmittel pro Hektar angebaut werden müssen. Das ist gut für die Gesellschaft als Ganzes, denn sie profitiert von nahrhafterem und gesünderem Essen. Und es ist außerdem auch gut für die Umwelt, denn die Abhängigkeit von Chemikalien wird reduziert, und es wird weniger Bodenfläche für den Anbau derselben Menge an Nahrungsmitteln für die 6 Milliarden Menschen auf der Welt benötigt.” ******************** WEITERE NACHRICHTEN ZUM THEMA Brauerei gibt Ehrenpreis wg Gen-Braugerstenanbau zurück Die Stralsunder hatte den 2008 zurückgegeben, weil Ilse Aigners Behörden ein Gengerstefeld in der Nähe genehmigten. Nun nahmen sie ihn an, wo die Versuchsfelder in Mecklenburg-Vorpommern Geschichte sind. www.stralsund-intern.de/nachrichten/02435/5-Bundesehrenpreis-fuer-die-Stoertebeker-Braumanufaktur.html Ein Brief aus Brasilien (Original zitiert) „ich hoffe es geht Dir gut. Ich habe derzeit sehr viel um die Ohren, konnte mich aber trotzdem im Rahmen der Rio-Konferenz (Rio+20) mit Ricardo Tatesuzi de Souza (Geschäftsführer von ABRANGE) treffen. Es war ein gutes Gespräch. Er ist zu der Herausgabe der 2. brasilianischen Ausgabe des Buches "Die Saat des Bösen" gekommen. Jetzt bin ich in Brasília in der Sitzung der Biosischerheitskommision. Es ist wahrscheinlich, dass wir es wieder schaffen, die Zulassung der 2,4-D resistenter Sojasorte zu verschieben. Es ist nicht einfach, aber wir sind in der Argumentation stärker als die Befürworter, die mehr Stimmen in der Kommision haben. Wir nennen diese Soja Sorte bereits als Orange-Soja (Soja laranja), weil sie gegen einen Bestandteil des Agent Orange-Pestizides ist, der "auch den Orangen-Pflanzen", also Obst-Planzen schadet. Der Spitzname kommt bei den Bauern gut an, weil es deutlich und für jeden veständlich wird, dass es einen Zusammmenhang zwischen Agrogentechnik und Agrargifte gibt. Auch weil bei dieser neuen Sojasorte die Wahrscheinlichkeit zu Rückständen untersucht werden muss, denn es handelt sich jetzt nicht mehr nur um Gliphosat oder Glufosinat, sondern um einer Kombination (wie ich es bei meinem Vortrag in Trostberg deutlich ansprach) mehrer Herbizide und dazu mit einem viel giftigeres und bekanntes Produkt. Die Wahrscheinlichkeit zur Entwicklung von resistenten Unterkräutern erhöht sich unserer Ansicht mit dem Einsatzes dieser Giftbombe! Ricardo teilte mir mit, dass sie dabei sind, Studien zur Leistung der Gensoja durchzuführen und fragte um unserer Hilfe. Es ist bereits klar, dass es bei den derzeitigen zugelassenen Sorten keine Ertragssteigerung gibt, es geht jetzt aber auch darum, zu verstehen, warum die Leistung von Gensojasorten in Stresssituationen (wie kürzlich bei Trockenheit) niedriger ist und wie es mitunser neues Mitglied in der Biosischerheitskommission) unserer neuen Universität engagiert und ABRANGE empfohlen. Hoffentlich werden wir neue Erkenntnisse haben! Ihr könnt diese Meldung gerne an anderen Interessierten weiterleiten. Beste Grüsse aus der Hauptstadt Brasiliens, Antônio“ (Andrioli) ******************** AKTIONEN Das oben benannte BekennerInnen-Schreiben zu Baalberge (erreichte uns anonym): „In der Nacht vom 4. auf den 5. Juli haben wir ein Feld mit gentechnisch veränderten Kartoffeln des Chemiekonzerns BASF bei Bernburg (Sachsen-Anhalt) teilweise zerstört. Damit wurde einem der gegenwärtig letzten drei Versuche in Deutschland, eine pseudo-wissenschaftliche Legitimation für die Gentechnik zu schaffen, ein Strich durch die Rechnung gemacht. Das massive Auskreuzungsrisiko des Versuchsfeldes rechtfertigte unsere rabiate, aber effektive Methode des gezielten Einsatzes von Pflanzengift. Die bekannten Gefahren der genetischen Manipulation reichen für eine bedingungslose Ablehnung dieser Technologie vollkommen aus. Weitere Erforschung auf diesem Feld ist schlicht unnötig und angesichts der Risiken für die Artenvielfalt, die sie unabdingbar mit sich bringt, durch direkte Aktionen zu verhindern. Die Forschung an gentechnisch veränderten Pflanzen wird durch einen verantwortungslosen Filz von Wissenschaft, Politik und Konzernen durchgeführt und findet in einem knallhart kapitalorientierten Kontext statt. Die schönen Versprechungen, die dabei schamlos und ständig abgegeben werden, finden keinerlei Entsprechung in der Wirklichkeit. Die propagierte Lösung der Hungerproblematik durch Gentechnik wird nicht nur nicht erreicht, sondern in die entfernteste Zukunft verschoben. Tatsächlich nehmen Landgrabbing, Vertreibung und Vergiftung von Bäuer*innen und Arbeiter*innen gerade dort zu, wo genetisch manipulierte Monokulturen entstehen und mit Totalherbiziden gespritzt werden. Die Patente auf Saatgut treiben die Produzierenden in völlige Abhängigkeit der Konzerne. Und eine Koexistenz von kleinbäuerlichen Strukturen und Gentech-Landwirtschaft ist aufgrund der expansiven Tendenz der letzteren langfristig unmöglich. Profitieren können in dieser Dynamik also niemals die H ungernden, niemals die Marginalisierten, sondern ausschließlich die Konzerne und ihre Lobbyist*innen. Widerstand gegen diese Verhältnisse lohnt sich - immer und überall! Deutschland ist beinahe frei von Gentech-Feldern. Doch auch weiterhin gilt es, in Solidarität mit Subsistenzwirtschaftenden, Kleinbäuer*innen, von Vertreibung Betroffenen und Umweltaktivist*innen weltweit aktiv zu bleiben!“ GM-Watch braucht Hilfe! Lieber Leser, das deutsche Übersetzungsteam sucht deutsche Muttersprachler mit sehr guten Englischkenntnissen als Verstärkung. Übersetzt Du gerne? Möchtest Du vielleicht Dein Englisch noch weiter verbessern? Oder möchtest Du einfach nur einer Sache, an die Du glaubst, ein bisschen Zeit (etwa 2 Stunden/Monat) widmen? Schick bei Interesse bitte eine Email an Claire; claire@gmwatch.org. ******************** ZUM NACHDENKEN Richard Rickelmann: Tödliche Ernte (2012, Econ/Ullstein in Berlin, 263 S., 19,95 €) Ein wichtiges Thema – doch das Buch hinterlässt mindestens einen zweischneidigen Eindruck. Denn zwar arbeitet der Autor, immerhin als hochkarätiger Journalist unterwegs, die Hintergründe der Agrarkartelle und dortigen Seilschaften in Chemie- und Gentechniksparten auf. Allerdings zeigt sein Werk an keiner Stelle ein intensives Bemühen um eigene Recherchen oder neue Enthüllungen. Stattdessen lässt er ihm nahestehende KritikerInnen der aktuellen Agrarpolitik zu Wort kommen und bezieht die aufgeführten Zahlen und Beispiele – so sie überhaupt mal belegt sind – aus den meist mehrere Jahre alten Veröffentlichungen aus dem Umfeld großer NGOs oder Medien. Die Folge: Schwerpunktsetzung auf die typischen Quotenthemen der Medien und spendenorientierten NGOs, also der Hass auf Monsanto, auf US-amerikanische Politik und ein bisschen noch die europäischen Behörden. Das Buch klärt damit ungewollt auch noch über die eigenen Seilschaften auf: Zitierkartelle und „Eine Hand wäscht die Andere“ dominieren auch auf Seiten der KritikerInnen, denn auch dort geht es vornehmlich um Geld und Aufmerksamkeit. ******************** ALLE TERMINE AUF EINEN BLICK - August: Stern-Wanderung "Good Food March" nach Brüssel (u.a. am 26.8. ab München) - 3. bis 12. August in Manheim: Klimacamp im – und gegen das – rheinische(n) Braunkohlerevier (Programmübersicht), u.a. - Samstag, 3.8. im Waldcamp Hambacherforst: Direct Action Einführung - Sonntag, 3.8., 20 Uhr, auf dem Klimacamp in Manheim:Workshop "Umweltschutz von Unten" - Sonntag, 11.30 bis 17 Uhr im Waldcamp Hambacherforst: Direct Action Vertiefung (Trainings, Ausprobieren ...) - Montagabend: Ton-Bilder-Schau "Monsanto auf Deutsch - Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen" (Inhalt siehe 27.10.) - Dienstag, 4.9., 10-17 Uhr: InnoPlanta-Forum auf und Proteste am Biotech-Campus in Gatersleben - Samstag, 27.10. in Donaueschingen auf dem Berufs-Imkertag: Ton-Bilder-Schau "Monsanto auf Deutsch - Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen" http://www.berufsimker.de/files/Programm Donaueschingen_ 10_2012_2.pdf ******************** P.S. Wie immer das Nachwort: Von der Broschüre „Organisierte Unveranwortlichkeit“ und dem Buch „Monsanto auf Deutsch“ sind noch genügend Bestände vorhanden. Bestellungen über das Infoformular auf unserer Internetseite www.biotech-seilschaften.de.vu, unter www.aktionsversand.de.vu oder in der Projektwerkstatt. Da andere Verlage – teilweise mit erstaunlich widerlichen Unhöflichkeiten – die brisanten Botschaften nicht verlegen wollten, wird „Monsanto auf Deutsch“ wohl erstmal die einzige Enzyklopädie der Agrogentechnik“mafia“ bleiben. Außerdem gibt es die aktuelle Aktionszeitung "Es reicht!". Infos auf der Bestellseite www.aktionsversand.de.vu. Und: In der Projektwerkstatt und anderen Aktionshäusern sind immer wieder Sachspenden gefragt. Auf der Seite www.projektwerkstatt.de/gesucht findet Ihr eine Liste. Wer was Passendes übrig hat ... wir freuen uns!!! -- Verfasst in der Projektwerkstatt Saasen, 06401/90328-3, Fax -5, 01522-8728353 Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen-Saasen (20 km östlich Giessen) www.projektwerkstatt.de/saasen ++ Tagungshaus ++ politische Werkstätten ++ Archive und Bibliotheken ++ Direct-Action-Plattform ++ Bahnanschluß ++ ReferentInnenangebote ++ Sachspenden gesucht: Was gerade fehlt, steht immer unter www.projektwerkstatt.de/gesucht ++

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