Sonntag, 1. September 2019

Klima, Konzerne, Katastrophen!

Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)
]CBG InfoMail[
zur aktuellen Kampagne

#CBG-Jahrestagung:
Klima, Konzerne, Katastrophen!
#Heimkinder:
BAYER öffnet die Archive!
#Datenkrake BAYER/Monsanto:
Wir spüren dem Konzern weiter nach!
Ausführliche Infos zu diesen Themen
weiter unten in dieser 
]CBG MobiMail[
----
# CBG-Jahrestagung:Klima, Konzerne, Katastrophen!
Kommt und diskutiert/vernetzt euch mit uns!
Tag: 5.10.2019
Ort: Stadtteilzentrum Bilk
Einlass ab 9.30 Uhr
Beginn: 10.00 Uhr
Teilnahme kostenfrei!
Zur Anmeldung hier klicken!
Im Jahr 2018 ist die Öffentlichkeit erwacht. Die historische Hitzewelle brachte den Klimawandel mit einer neuen Art von Dringlichkeit auf die Agenda, da sie jedem und jeder eindrücklich – sozusagen am eigenen Leib – vermittelte, was es für Auswirkungen auf das alltägliche Leben hatte. Seitdem hat der Klimawandel die Schlagzeilen nicht verlassen.
An dieser Stelle setzt die Coordination gegen BAYER-Gefahren mit ihrer diesjährigen Jahrestagung an. Das Motto, und dass sie sich gestellt hat, lautet „Klima, Konzerne, Katastrophen“. Ziel der Tagung ist es nicht nur, die Verantwortung großer Konzerne für das Klimadesaster zu thematisieren, zu analysieren und verständlich zu machen. Wir wollen auch über zivilgesellschaftliche Perspektiven des Widerstandes diskutieren und unseren Besucher*innen im besten Fall konkrete Handlungsmöglichkeiten an die Hand geben. Denn für eine nachhaltige, sozial gerechtere Gesellschaft streitet die Coordination gegen BAYER-Gefahren seit 1978.
BAYER hat sich die Coordination nicht zufällig als Ziel ihrer Kritik ausgesucht: Der Leverkusener Multi unternahm in der Vergangenheit weitreichende Anstrengungen, um Klimaschutz-Strategien wie den Emissionshandel, das Erneuerbare-Energie-Gesetz, den Klimaschutz-Plan und den EU-Vorstoß für strengere CO2-Reduktionsvorgaben zu verhindern oder stark abzuschwächen.  Im Jahr 2018 verdoppelte der Gigant seinen CO2-Austoß sogar fast, mit einem Anstieg von 3,63 Millionen Tonnen auf 5,45 Millionen Tonnen.
Die Tagung wird in einem ersten Referat den Zusammenhang zwischen Klimakatastrophe und Konzernpolitik erörtern. Hierzu haben wir den Geophysiker und Journalisten Wolfgang Pomrehn gewinnen können, der unter anderem für das Portal Telepolis Heise regelmäßig Artikel zur Klimakrise publiziert. Nachdem wir über die Grundlagen der Misere gesprochen haben, hören wir Erfahrungsberichte aus dem Widerstand gegen die rücksichtslose Ausbeutung der Umwelt. Gegen den Braunkohle-Abbau, der den Hambacher Forst bedroht, wehrt sich das Bündnis „Ende Gelände“, welche Aktivist*innen, Anwohner*innen, politisch interessierte Jugendliche und linke Gruppen zusammenbringt. Eine Vertreterin des Bündnisses wird uns berichten, wie zivilgesellschaftlicher Widerstand gegen einen Konzern aussehen kann. Und natürlich kann keine Debatte über das Thema Widerstand gegen den Klimakollaps stattfinden ohne die Fridays for Future Bewegung. Ihre Aktionsform: Der Schulstreik für das Klima. Mit ihrem Widerstand haben sie es in die Mitte des öffentlichen Diskurses geschafft- Grund genug, mit ihnen über ihre Strategie und Perspektiven zu diskutieren. Zum Abschluss wird die Coordination selbst noch einen Beitrag zur inhaltlichen Einordnung leisten und die vorhergegangen Erläuterungen auf den BAYER-Konzern beziehen.
Wir laden alle Interessierten ein, zu kommen und mit uns zu diskutieren. Die Jahrestagung findet am 5.10.2019 im Stadtteilzentrum Bilk statt. Der Einlass ist ab 9.30 Uhr, um 10.00 Uhr beginnt die Veranstaltung. Die Teilnahme ist kostenfrei! Anmelden könnt ihr euch hier.
# Heimkinder:Bayer öffnet die Archive!
Von 1955 bis 1978 gab der BAYER-Konzern Testreihen verschiedener Medikamente, vor allem Psychopharmaka, in Auftrag. Diese Medikamente wurden an völlig schutzlosen Menschen getestet: an Heimkindern. Die Tests geschahen oftmals ohne deren Wissen. Sie zogen oftmals massive Einschränkungen der Gesundheit und der Lebensqualität mit sich: Ehemalige Heimkinder trugen psychische Störungen davon, die sie ihr gesamtes Leben lang zeichneten. Viele hatten nach der Misshandlung in den Heimen größte Schwierigkeiten, sich wieder in die Gesellschaft hineinzufinden.
Die  Coordination gegen BAYER-Gefahren hat bereits seit Ende letzten Jahres eine laufende Kampagne, die die Heimkinder in der Vertretung ihrer Interessen gegenüber dem BAYER-Konzern unterstützt. Diese Kampagne hat bereits mehrere Erfolge feiern können: So ist es der Coordination gelungen, drei der ehemaligen Heimkinder auf der Jahreshauptversammlung des BAYER-Konzerns auftreten zu lassen. Sie erzählten ihre Geschichte und forderten vom Konzern Verantwortung ein. Dazu gehörten die Anerkennung ihrer Leiden durch die Medikamentenversuche und eine Kompensation für das erlittene Unrecht. Und tatsächlich kam vom Vorstand eine Reaktion: Zwar las Vorstandsschef Werner Baumann gewohnt teilnahmslos eine Schuldabweisung vor, jedoch sprach noch auf der HV ein weiteres Vorstandsmitglied die ehemaligen Heimkinder an und bot Kontakt und Verhandlungen an.
Diese Verhandlungen haben nun ein erstes Ergebnis: Der BAYER-Konzern lässt die ehemaligen Heimkinder in seine Archive! Sie können sich Ende September nun im Zentralarchiv des Konzerns in Leverkusen Dokumente des Konzerns sichten. Auch die CBG trifft sich mit den ehemaligen Heimkindern, wenn sie kommen, denn natürlich ist der Kampf lange noch nicht vorbei. Ob der Besuch in den Archiven ein Schritt in Richtung Aufklärung ist, muss sich erst noch erweisen. Bis dahin brauchen wir Unterstützung, damit wir weiter mit den Heimkindern zusammen gegen das Vergessen kämpfen können!
# Datenkrake BAYER/Monsanto:Wir spüren dem Konzern weiter nach!
Die Monsanto-Papers, die Überwachungslisten von Kritiker*innen, die der Konzern angelegt hat, sind weiterhin unaufgeklärt. Neben zahlreichen anderen Initiativen und Einzelpersonen hat auch die CBG vom Konzern Rechenschaft verlangt. Wir haben einen offenen Brief an BAYER verfasst, in dem wir (nicht zuletzt in eigener Sache) vom Konzern Aufklärung und Rechenschaft verlangen. Der offene Brief ist bis heute unbeantwortet geblieben. Momentan recherchieren wir, wer von unseren Unterstützer*innen und Mitstreiter*innen bereits DSGVO-Anfragen gemacht hat. Was der Konzern für Antworten gegeben hat. Es hat sich bei einigen Anfragen ergeben: Der Konzern speichert Daten, auch wenn er es nicht mitteilt oder gar abstreitet. Er weigert sich auch, die personenbezogenen Daten zu löschen, auch wenn er es rechtlich gesehen müsste. BAYER verhält sich also gesetzeswidrig. Hier haken wir nach! Unterstützt auch ihr unsere Kampagne, indem ihr eine DSGVO-Anfrage an BAYER stellt. Wenn ihr eine DSGVO-Anfrage gemacht habt, informiert uns über die Antworten des Konzerns! Wenn auch ihr die Antwort erhaltet, dass eure Daten nicht gelöscht werden, kontaktiert uns! Wir empfehlen euch Anwält*innen und beraten euch für weitere Schritte. Langsam verschwinden die Monsanto-Listen aus den Schlagzeilen. Obwohl nichts aufgeklärt ist. Lassen wir nicht zu, dass der Konzern erfolgreich die Affäre aussitzt!
Hilfe: Konzern-Widerstand kostet Geld! Viel Geld!
Der Widerstand gegen BAYER & Co muss weitergehen.
Für solche wie uns gibt es keinerlei Förderung.
Da sorgt BAYER für. Wir sind auf
Eure Spenden und Förderbeiträge angewiesen.
Jetzt spendenWerde Fördermitglied.
Hier geht es zur online Fördermitgliedschaft.Hier geht es zur online-Spende
---
Das internationale Netzwerk der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) organisiert seit 1978 erfolgreich Widerstand gegen einen der großen Konzerne der Welt. Rund um den Globus und zu allen mit der Erwirtschaftung der BAYER-Profite verbundenen Problemen. Die CBG versteht ihre Arbeit als Beispiel, um derart die Strukturen von Konzernverbrechen und Konzernwillkür konkret und verstehbar zu machen. Die CBG macht Mut gegen Konzernmacht, übt Solidarität mit Opfern und Betroffenen, informiert kontinuierlich die nationale und internationale Öffentlichkeit (u.a. mit der seit 1982 erscheinenden Zeitschrift Stichwort BAYER), organisiert Widerstand und Protest.
Wegen ihrer konsequent konzernkritischen Arbeit erhält die CBG keinerlei finanzielle Förderung und muss ständig um ihre Existenz kämpfen. Auch wenn alle bis auf eine Person ehrenamtlich arbeiten, geht es nicht ohne Geld. Wir brauchen Fördermitglieder. Und Spenden.
Bitte werde auch Du Fördermitglied*.
Und / oder helfe mit einer 
Spende.
Danke.
* Wenn Du schon Fördermitglied bist,
dann bedanken wir uns ganz herzlich.
Hier geht es zur online Fördermitgliedschaft.
Hier geht es zur online-Spende
Oder spende direkt auf das Konto
EthikBank
IBAN DE94 8309 4495 0003 1999 91
BIC GENODEF1ETK
Online-Spenden sind auch über PayPal
auf unserer Internetseite möglich (
www.cbgnetwork.org).
Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)
Postfach 15 04 18
40081 Düsseldorf
Fon                 0211 - 33 39 11
Fax                 0211 - 33 39 40
eMail              info2@CBGnetwork.org
Internet          www.cbgnetwork.org
Twitter            twitter.com/BayerGefahren
Facebook      facebook/BAYER-Gefahren
Vorstand
Uwe Friedrich, Dipl. Ing., Bonn
Brigitte Hincha, Erzieherin, Hennef
Axel Köhler-Schnura, Betriebswirt, Düsseldorf
Jan Pehrke, Journalist, Düsseldorf
Beirat
Dr. Erika Abczynski, Kinderärztin, Dormagen
Hiltrud Breyer, ehem. MdEP
Eva Bulling-Schröter, ehem. MdB, Ingolstadt
Wolfram Esche, Rechtsanwalt, Köln
Prof. Jürgen Junginger, Designer (i.R.), Krefeld
Prof. Dr. Jürgen Rochlitz, Chemiker, ehem. MdB, Burgwald
Prof. Rainer Roth, Sozialwissenschaftler, Frankfurt/M.
Arne Semsrott, Politologe, Berlin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen