[Die
Anstalt, Prof. Wolfgang Däubler und LabourNet Germany] Gesucht:
LeiharbeiterInnen für eine Klage für gleichen Lohn und gleiche
Bedingungen auch in Deutschland
"Seit der weitgehenden Deregulierung des
Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes Anfang der 2000er Jahre ist die Zahl
der Leiharbeitnehmer*innen sprunghaft von 288.000
Leiharbeitnehmer*innen auf zuletzt über 1.000.000
Leiharbeit-nehmer*innen angestiegen. Leiharbeitnehmer*innen erhalten
häufig nur zwei Drittel des Lohns der Stammbeschäftigten und sind die
ersten, die in der Krise ihren Arbeitsplatz verlieren. Abhilfe soll
hier seit geraumer Zeit eine Richtlinie der Europäischen Union
schaffen. Sie verlangt, dass Leiharbeitnehmer*innen nur vorübergehend
im Betrieb eingesetzt werden und Stammbelegschaften gerade nicht
ersetzt werden dürfen. Weiter will die Richtlinie eine Abweichung vom
Grundsatz der Gleichbehandlung von Leiharbeitnehmer*innen und
Stammbeschäftigten auch durch Tarifvertrag nur dann zulassen, wenn ein
hinreichender Gesamtschutz gewährleistet ist. Leiharbeitnehmer*innen
klagen daher aktuell in Deutschland auf Gleichbehandlung und gegen die
durch die DGB-Gewerkschaften und die Arbeitgeberverbände der
Leiharbeitsbranche abgeschlossenen Tarifverträge. Auch vor dem
Hessischen Landesarbeitsgericht ist eine Klage anhängig." Aus dem
Flyer zur VDJ-Veranstaltung (pdf) mit Prof. Dr. Wolfgang Däubler
(Universität Bremen) und Rechtsanwalt Werner Stolz
(Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher
Zeitarbeits-unternehmen e. V.) am Mittwoch, 26. Juni 2019 um 18:30 Uhr
im Institut für Sozialforschung, Senckenberganlage 26, 60325 Frankfurt
am Main, Sitzungssaal I
http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2019/06/vdj_leih260619.pdf
Siehe Infos zur Kampagen im Dossier
http://www.labournet.de/?p=116170
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