Montag, 25. März 2019

Arbeitsbedingungen – Kampfbedingungen. In Arbeitskämpfe intervenieren, aber wie? Ein Vorschlag von Wolfgang Schaumberg



"Der folgende Beitrag ist entstanden vor dem Hintergrund eines auch  
unter jüngeren, linken AktivistInnen wieder stärker formulierten  
Interesses an den emanzipatorischen Dimensionen von Arbeitskämpfen –  
dabei sympathischerweise gar nicht als äußerliche Intervention gedacht  
mit Programmatik und Parteibuch in der Hand, sondern ganz schlicht aus  
der als notwendig verstandenen Einsicht, die eigenen  
Lebensverhältnisse als Arbeitsverhältnisse, und das sind maßgeblich  
kapitalistische, zu begreifen. In vielen Veranstaltungen zu den  
Erfahrungen betrieblicher Oppositionsgruppen und zu aktuellen  
Arbeitskämpfen, zu internationaler Vernetzungsarbeit und  
grenzüberschreitendem Austausch mit KollegInnen wird dabei früher oder  
später immer wieder die Frage, wie in Kämpfe zu intervenieren sei,  
aufgeworfen. Dass die Kenntnis der jeweiligen Arbeitsbedingungen dafür  
eine wichtige Voraussetzung ist, vermittelt mittlerweile jedes  
Organizing-Handbuch. Mindestens genauso wichtig ist aber die Frage  
nach den Kampferfahrungen und Kampfbedingungen, also auch nach den  
Perspektiven und dem Wozu, so das folgende Plädoyer von Wolfgang  
Schaumberg an Aktive und solche, die es werden wollen. Der Beitrag  
bezieht sich damit auch auf Diskussionen, die im Rahmen des  
Austauschprojekts zwischen chinesischen und deutschen KollegInnen,  
durchgeführt vom »Forum Arbeitswelten«, geführt wurden..." Artikel von  
Wolfgang Schaumberg, erschienen in express – Zeitung für  
sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit 02-03/2019
http://www.labournet.de/?p=146149

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