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Eine
Stellenanzeige, zwei Meinungen: Für sein neues Logistikzentrum in
Mönchengladbach sucht der Online-Handelsriese Amazon auf seiner
Internetseite einen Bereichsleiter „mit militärischem Hintergrund“. Eine
Anforderung, die bei der Gewerkschaft Verdi kritisch gesehen wird. (…)
Amazon rekrutiere schon seit Jahren ehemalige Militärangehörige als
Führungskräfte, sagt Verdi-Sekretär Tim Schmidt: „Nach meiner Erfahrung
sind darunter auch Leute, die schon mal mit scharfem Ton ein Team
vorantreiben.“ Viele Mitarbeiter des Online-Händlers würden bei
Führungskräften den nötigen Respekt vermissen. Schmidt hat nach eigenen
Angaben vor seinem Wechsel in Verdi-Dienste selbst zwei Jahre für Amazon
in Rheinberg gearbeitet und war dort Betriebsratsvorsitzender. (…) Für
bestimmte Positionen nach ehemaligen Soldaten zu schauen, sei im
Unternehmen übliche Praxis: „Seit 2010 gibt es bei Amazon offiziell ein
Programm, das sich speziell an Fach- und Führungskräfte des Militärs
richtet.“…”
Beitrag vom 28. Januar 2019 bei der Rheinischen Post online 
, siehe dazu auch ähnliche WDR-Meldung, die auf ähnliche Personalstrategien u.a. auch bei Aldi Süd verweist:
- Amazon Mönchengladbach sucht Führungskräfte aus dem Militär
“Der Onlineversandhändler Amazon sucht für den neuen Standort in
Mönchengladbach gezielt Führungskräfte mit militärischem Hintergrund.
Das bestätigte eine Sprecherin von Amazon am Freitag (25.01.2018)
gegenüber dem WDR. Amazon begründet diese gezielte Suche damit, dass sie
mit ehemaligen Führungskräften des Militärs “in den letzten Jahren
international gute Erfahrungen gemacht und viel positives Feedback von
Mitarbeitern aus den Logistikzentren erhalten” hätten. Besonders die
Fähigkeit, ein Team zu führen, sei bei vielen Ex-Militärmitarbeitern
gegeben. “Viele Soldaten der Bundeswehr haben jahrelang solche
wertvollen Erfahrungen gesammelt”, so Amazon…” WDR-Meldung vom 25.01.2019
, die auf ähnliche Personalstrategien u.a. auch bei Aldi Süd verweist
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