
Seit
dem 18. Dezember 2018 organisieren einige Dutzend Eisenbahner in der
Hauptstadt Bamako auf dem Bahnhofgelände mit Unterstützung ihrer
Familien einen Hungerstreik. Der simple Grund: Sie haben seit 10 Monaten
keinen Lohn ausbezahlt bekommen. Die Gewerkschaft SYTRAIL organisiert
zahlreiche Aktionen, um den Protest zu unterstützen – was bisher dazu
geführt hat, dass die Regierung die Ausbezahlung von zwei (!)
Monatslöhnen zugesagt hat: Für die Betroffenen eine Frechheit, denn dies
reicht nicht entfernt, um auch nur die in den Monaten angesammelten
Schulden zu bezahlen. In der
Erklärung
„Mali: les cheminots en grève de la faim“ des alternativen
gewerkschaftlichen Netzwerks für Solidarität und Kampf vom 30. Dezember
2018 
wird nicht nur unterstrichen, dass die Erklärung SYTRAILs unterstützt
wird, die das „Angebot“ als Frechheit bezeichnete, sondern auch
informiert, dass die Missachtung der Eisenbahner auch darin Ausdruck
findet, dass auch nach zwölf Tagen noch keine Kontaktaufnahme mit den
Hungerstreikenden stattgefunden habe. Siehe dazu einen weiteren
aktuellen Beitrag und einen Videobericht über den Hungerstreik der
Eisenbahner in Bamako:
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