Montag, 28. Januar 2019

Entwicklungen im Volkskrieg in Indien im Januar


Auch im Januar führte die PLGA unter der Führung der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) mehrere Aktionen durch, um den Volkskrieg und die Neue Demokratische Revolution voranzutreiben.
Anfang des Monats, am 5. Januar, stürmten Mitglieder der PLGA eine Straßenbaustelle im District Bijapur, welche dazu dient die ländlichen Gebiete für Polizei- und Militärkräfte zugänglich zu machen, um die Repression gegen den  Volkskrieges und das Volk zu verschärfen. Die Genossen forderten einen Fahrer eines Traktors auf das Fahrzeug abzustellen und setzten es in Brand. Dann forderten sie die Arbeiter auf nicht dem alten Staat zu dienen
Zwei Wochen später wurden zwei Polizeiinformanten, die für die Verhaftung eines Mitglieds der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) verantwortlich waren, von der PLGA im Dorf Garurbad im Distrikt Jamui erschossen. Sie hinterließen auch ein Flugblatt, in dem sie das Volk aufforderten, nicht mit der Reaktion zusammenzuarbeiten. Die gemeinsame Operation, die darauf  von der Distriktspolizei und den Zentralen Reserve-Polizeikräften gestartet wurde, verlief im Sand.
Ein paar Tage später, am 20. Januar, brachte die PLGA viele Banner an und rief vom 25. zum 31. Januar dieses Jahres in zu einem Bandh gegen den Tag der Republik Indiens, in Banjangaon, im Bezirk Chhattisgarh, wo auch das Maharashtra Industrial Development Corporation (MIDC) Gewerbegebiet liegt auf. In dieser Gegend beuten viele imperialistische Unternehmen wie LG die Menschen und das Land aus. Im Zuge dieses Bandh blockierten Genossen der PLGA die nationale Hauptstraße und setzten mit Unterstützung des Volkes einen Lastwagen in Brand.

Truck Burned
Am 22. Januar wurden in Kasansur, Gadchiroli, drei weitere Informanten der Polizei getötet. Diese drei Verräter waren an dem Massakers von Gadchiroli schuld, bei dem im April 2018  40 Dorfbewohner, darunter auch Kinder, von der Polizei ermordet wurden.
Einen Tag später versetzten Mitglieder der PLGA die Reaktion in Panik, indem sie Poster an den Wänden der Regierungsbüros im Chakai, im Distrikts Jamui anbrachten. Der Text auf den Plakaten rief das Volk auf und warnte nicht mit dem alten Staat und seinen Streitkräften zusammenarbeiteten, andernfalls müssten sie mit Bestrafungen rechnen.
Banner KPIm
All diese Aktionen machen deutlich, dass der Volkskrieg weder durch die Operation Greenhunt noch durch Lügenkampagnen erstickt werden kann. Es wird Kampf geben, solange Ausbeutung und Unterdrückung gibt und die Rebellion ist gerechtfertigt.

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