Montag, 28. Januar 2019

Erhebt das rote Banner des Frauenkampfes!

Gestern nahm die PWM-MFP am jährlichen Frauenmarsch teil, welcher sich eigentlich als Fehlbezeichnung herausstellte, weil die Organisatoren zu viel Angst hatten, ohne Genehmigung und Begleitung zu laufen. Wir haben keine Illusionen über die Unwirksamkeit solcher Ereignisse. Ein Marsch oder eine Kundgebung sollte eine moralisierende Kraftprobe sein, aber aufgrund der reaktionären Politik dieser liberalen Feministinnen haben Ereignisse wie diese oft das Gegenteil bewirkt.
PWM-MFP versucht, den hegemonialen Einfluss des liberalen, bürgerlichen Feminismus auf den Aktivismus zu brechen und seine verfaulte Ideologie für immer zu beseitigen. Frauen verdienen eine Bewegung, die für sie kämpft. Wir wollen die Energie der gesättigten und wütenden Massen von Arbeiterinnen in eine Bewegung umleiten, die bereit und fähig ist, eine befreiende Kraft zu sein. Deshalb haben wir an der Frauenrallye teilgenommen. Wir haben uns mit Frauen getroffen, die die gleichen zahnlosen NGOs und gekauften Aktivistinnen satt haben, die ihren defätistischen Unsinn von ihren Podien aus verkaufen.
Es ist nicht verwunderlich, dass unsere Präsenz einen deutlichen Unterschied zum Trend des Feminismus darstellt. Keine Vulva-Hüte, keine verwässerten Gesänge. Unsere Zeichen sind revolutionäre Slogans, und wir scheuen uns nicht vor unserer Politik. Aus diesem Grund tauchten proto-faschistische Schläger wie Infowars und ihre Fanboys auf, um uns zu belästigen. Sie drängten sich ringsum und versuchten, uns in ein Schrei-Match zu locken, um unsere Disziplin zu brechen. Aber ihre Bemühungen waren sinnlos. Irgendwann fragte einer dieser erbärmlichen Zwischenrufer eine Frau außerhalb des Marsches: „Unterstützt du diese Kommunisten?“, dies bezog sich auf uns, und sie antwortete trotzig „Ja!“. Wir können nur vermuten, dass das in der Endfassung ihres reaktionären, angstmachenden Videos nicht vorkommt.
Im Gegensatz zu den Frauen, die solche Märsche organisieren, sind wir nicht daran interessiert, Wahlsitze zu gewinnen, unser eigenes Unternehmen zu führen, Ausverkäufe von NGO zu werden oder eine Anstellung an einem College zu erhalten. Wir haben einen Schwerpunkt, und zwar den Kampf für unsere Klasse und die Schaffung eines Platzes für uns selbst in der Revolution. Wir verstehen, dass unsere einzige Hoffnung auf wahre Befreiung in der Niederlage der herrschenden Klasse liegt. Unsere Zugeständnisse, welche uns durch die feministische Strategie der zweiten Welle des Wahlpolitismus an uns gegeben wurden, werden uns nach und nach entzogen. Dies beweist einmal mehr die Sinnlosigkeit von Verhandlungen mit dem Feind. Wir sind fest davon überzeugt, dass man nur das verhandeln kann, was auf dem Schlachtfeld gewonnen wurde.
Jede Aktion ist eine Gelegenheit sich im Kampf zu behaupten. Wir stehen entschlossen zu unserer Politik und zu jeder Demo und zu jedem Gefecht, das wir führen. Wir lernen, was die Frauen unter den Massen brauchen und was sie bereit sind zu geben, um es zu bekommen. Was wir brauchen ist eine Revolution, und wir sind bereit dafür mit allen Mitteln zu kämpfen.
Erhebt das rote Banner des Frauenkampfes!

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