Dienstag, 2. Januar 2018
Ein Heiliger Krieger als Innenminister in Österreich – ein Kabinett, so gruselig wie sein Programm
„Mit Kickl übernimmt ein radikaler Rechter das Innenministerium und
damit die Kontrolle über mehr als 30.000 Uniformierte, über
Österreichs Geheimdienste. In Österreich wird ein Feind der liberalen
Demokratie und ultrarechter Scharfmacher – um nur ein Beispiel zu
nennen – die Oberhoheit über das Bundesamt für Verfassungsschutz und
Terrorismusbekämpfung ausüben. Einen Mann, der noch im Oktober 2016
den Rechtsextremisten-Kongress in Linz eröffnete, eine Ansammlung von
rechten Hasspredigern und dort Extremisten und Neonazis mit warmen
Worten begrüßte. Ein Mann, von dem Hetz-Videos im Internet kursieren,
der Slogans wie „Daham statt Islam“ erfand oder „Abendland in
Christenhand“. Wenn er Kickl höre, sagte seinerzeit der damalige
Präsident der jüdischen Gemeinde, „erinnert mich dieses Gehetze und
die Sprache an Joseph Goebbels“. Noch vor wenigen Jahren haben auch
prominente Katholiken, auch angesehene Parteigänger der ÖVP,
angesichts von Kickls Rhetorik öffentlich an die Christen aller
Konfessionen appelliert, „sich mit aller Kraft gegen eine Gewöhnung an
eine Sprache und Politik des Hasses gegen ,die Anderen‘ einzusetzen““
– aus dem Beitrag „Das Gruselkabinett, sein Programm der
Grauslichkeiten – und was wir jetzt zu tun haben.“ von Robert Misik am
20. Dezember 2017 auf seinem Blog, in einem Beitrag, in dem unter
vielem anderen auch darauf verwiesen wird, dass der Herr Juncker aus
Europäisch-Panama findet, man müsse erstmal abwarten…
https://misik.at/2017/12/das-gruselkabinett-sein-programm-der-niedrigkeiten-und-was-wir-jetzt-zu-tun-haben/
Siehe dazu auch einen Beitrag, der bei aller Kritik auch Kontinuitäten
behandelt, sowie eine Kritik aus christlicher Sicht
http://www.labournet.de/?p=125753
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