Dienstag, 2. Januar 2018

Der Krieg der Saudis gegen Jemen – und das deutsche Lob dafür



Wer so dick im Kriegsgeschäft mit den Sauds steckt wie die BRD, 
übernimmt gerne auch die Verlautbarungen selbsternannter „Könige“, mit 
denen diese – unter dem Gelächter der Welt außerhalb EU und USA – weis 
machen wollen, sie würden sich ja nur verteidigen. Der jüngste 
Raketenangriff von Rebellen des Jemen auf die saudische Hauptstadt ist 
dafür ein Lehrstück. Die eine Rakete taucht in jeder Meldung auf, die 
täglichen Bomben auf die Zivilbevölkerung im Jemen, wenn überhaupt 
einmal, dann am Rande. Und man muss kein Sympathisant irgendwelcher 
ethnischer oder religiöser Rebellen sein – über die ganz anders 
gearteten Bewegungen vor allem im Südjemen wird in bundesdeutschen 
Medien in der Regel gar nichts berichtet – um die Bekundung 
nachvollziehen zu können: „Wenige Minuten zuvor hatte der 
Huthi-Fernsehsender im Jemen, al-Masirah TV, den Abschuss einer 
Burkan-2-Rakete gemeldet. Ihr Ziel sei der Al-Yamamah-Palast in Riad 
gewesen. Dort habe sich die Führung des Landes – der saudische 
Kronprinz Mohammed bin Salman und andere Offizielle – getroffen, um 
das Jahresbudget zu besprechen. In dem Palast befindet sich das 
Hauptbüro des Königs und seines Hofstaats“ – wie es im Beitrag „Im 
Anflug auf Riad abgefangen“ von Kharim El-Gawhary am 19. Dezember 2017 
in der taz berichtet wird.
http://www.taz.de/Rakete-von-jemenitischen-Huthi-Rebellen/!5468390/

Zum saudischen Krieg im Jemen zwei aktuelle Beiträge über die 
Unterstützung der Aggression durch die BRD
http://www.labournet.de/?p=125751

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